Bunte Zirkusshow mit Heimbacher Verzäll und Akrobatik

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Mit akrobatischen Vorführungen unterhielt der Zirkus Sperlich die Zuschauer im Wasser-Informationszentrum.

Heimbach. Die Zuschauer hielten den Atem an: Da schwebte die sechsjährige Mandy auf einem Stuhl hoch über dem Kopf des Artisten Manuel Sperlich, der das Kind - nur mit einem Stuhlbein im Mund - in Balance hielt. Und der Zehnjährige Brenton machte einen Handstand auf drei übereinander stehenden Stühlen - bis seine Füße die Hallen-Decke erreichten.

Es waren packende Szenen, die der Zirkus Sperlich auf Einladung des Vereins „Die jungen Alten Heimbach” im WIZE-Wasser-Info-Zentrum präsentierte. Der Hintergrund: Der Zirkus hat derzeit sein Winterlager im Heimbacher Stadtteil Hergarten aufgeschlagen und war begeistert von der Idee, die Ruhezeit zu unterbrechen und beim Neujahrsempfang des Vereins auftreten zu können.

Die bunte Zirkus-Show zählte zu den Höhepunkten eines Programms, das abwechslungsreich und flott über die Bühne kam. Die Vorsitzende der „Jungen Alten”, Margret Bidaoui, konnte zu Beginn der Veranstaltung gleich mehrere Erfolge nennen: Im fünften Jahr seines Bestehens zählt der Verein rund 150 Mitglieder und ist stolz darauf, Träger des „Ehrenpreises für soziales Engagement im Kreis Düren” zu sein. Rund 2000 Euro konnte die von den „Jungen Alten gegründete „Heimbachhilfe” bei ihrer Weihnachtsaktion 2010 an hilfsbedürftige Mitbürger vergeben.

1000-jähriges Bestehen

Geschäftsführerin Ulrike Schwieren-Höger führte durch ein Programm, das abwechslungsreich und voller Kontraste war: Helmut Breuer verblüffte mit der Nachricht, dass Heimbach 2011 sein 1000-jähriges Bestehen feiern kann und trug gefühlvoll Heimbacher Verzäll und die Elegie von Josef Schregel „Heimbacher Burg” vor.

Christel Kröll und Luise Renn ernteten viel Beifall für ihre Pantomime „Die feine Dame und der Trampel”. Hans-Peter Klein erinnerte an den „ersten Kirchgang als Kind”, und Frank Ledig kam mit seinem Akkordeon und einer rund 30-köpfigen Gesangsgruppe auf die Bühne, um zu singen: „Fahr doch einfach in die Eifel”.

Marion Winkel-Wergen, Dozentin an der Kunsthochschule Heimbach und Leiterin der Offenen Töpferwerkstatt der Jungen Alten, zeigte mit ihren Mit-Künstlerinnen Marlies Bades, Beatrix Bertram, Ursula Heuer, Christel Kröll, Dieter Taut, Helga Wergen und Marina Wolferts, wie vielseitig und originell Keramik sein kann, wenn eine erfahrene Künstlerin den Schülern zur Seite steht.

Zum Schunkeln brachten Anneliese Bongard, Hildegard Klinkenberg und Käthe Maßen die rund 120 begeisterten Zuschauer im Zentrum, denen sie als Dank passend zu ihrem Lied „Rute Ruse” schenkten.

Den musikalischen Rahmen des Programms lieferte das Dürener Salon-Swingtett mit Supriya Sen Sarma am Klavier, Günter Tebeck an der Geige und Georg Neulen am Bass. Das Trio trug schöne alte Oldies gekonnt und stimmungsvoll vor.
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