Bundesweiter Wettbewerb: Grundschule Nideggen ausgezeichnet

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Die Kinder der Bläserklasse d
Die Kinder der Bläserklasse der Grundschule Nideggen freuen sich über einen Preis bei einem bundesweiten Wettbewerb.

Nideggen. Die Grundschule Nideggen hat sich in diesem Jahr mit ihrer Bläserklasse am bundesweiten Wettbewerb „Mixed Up” beteiligt und die Endrunde erreicht.

Als Finalist des Wettbewerbs in der Sparte „Kooperation zwischen Kultur und Schule” wurde das Projekt Bläserklasse der Grundschule Nideggen mit dem Prädikat „Beispielhafter Beitrag für die Zusammenarbeit von Kultur und Schule” versehen und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit großer Anerkennung bewertet.

Alljährlich richtet sich „Mixed Up” unter dem Motto „Durch Zusammenarbeit gewinnen!” an Schulen und Träger der kulturellen Bildung. Prämiert werden gelungene Formen der Kooperation zwischen Trägern der kulturellen Bildung und Schulen im gesamten Bundesgebiet. Die Nideggener Schüler erlernen in der Bläserklasse verschiedene Musikinstrumente und beteiligen sich an zahlreichen Aufführungen. Ziel ist es, die Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen und ihre kulturellen Teilhabemöglichkeiten zu verbessern.

Und so kam es, dass die Rektorin der Grundschule, Beatrix Schröder, und Renold Quade von der Musikschule Düren sich nun nicht nur über lokale, sondern auch über überregionale Anerkennung ihrer Arbeit freuen können. Darüber hinaus wird die gesamte Gemeinschaftsarbeit - von der Musikalischen Grundschule mit Blockflöte im ersten Schuljahr bis zum kleinen Blasorchester im vierten Schuljahr - als „Modell guter Praxis” beim 1. Bundeskongress Musikunterricht in Weimar im September vertreten sein. Fachleute aus ganz Deutschland treffen sich dort, um über das Thema „Bildung - Musik - Kultur: Zukunft gemeinsam gestalten” zu beraten.

Wegen der angespannten Haushaltssituation hat die Stadt Nideggen den Vertrag mit der Musikschule Düren zum 31.12.2013 vorsorglich gekündigt. Der Beschluss im Hauptausschuss dieser Woche wurde mit 8:1-Stimmen gefasst. 13.000 Euro könnten so an freiwilligen Leistungen eingespart werden.
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