Bürgerverein Satellitenviertel: Viel Einsatz für ein gutes Miteinander

Von: Dietmar Engels
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Der Vereinsvorsitzende Heinz Blatzheim im Kreise der Arbeitsgruppen-Sprecherinnen. Links Pfarrerin Vera Schellberg von der Evangelischen Gemeinde, die den Bürgerverein im Rahmen ihrer Gemeinwesenarbeit unterstützt. Foto: Dietmar Engels

Düren. Hervorgegangen aus einer Elterninitiative zur Verbesserung der Spielplätze in dem großen Wohngebiet, hat sich der im Jahr 1980 gegründete Bürgerverein Satellitenviertel lange Zeit in erster Linie um Mietstreitigkeiten und Nebenkostenabrechnungen kümmern müssen.

Heute ist das Tätigkeitsfeld viel breiter gefächert. Schon seit 25 Jahren ist Heinz Blatzheim Vorsitzender des ältesten Düren Bewohnervereins. Zusammen mit den Arbeitsgruppensprecherinnen Zübeyde Yalzin (AG Grabeland), Sabine Tammen (AG Sprechstunde), Mübeccel Kocer (AG Mosaikgärten) und Ute Schröder (AG Kinder und Jugend) zog er anlässlich des 30-jährigen Bestehens gestern eine Bilanz der bisherigen Arbeit.

„Wir kommen ganz gut klar”

Die turbulenten Zeiten mit heftigen Auseiandersetzungen mit den damaligen Besitzern der Wohnanlage sind vorbei. Blatzheim: „Mit der Gesellschaft, die die 660 Wohnungen verwaltet, kommen wir ganz gut klar. Selten kommt es zu Streitigkeiten, die zumeist schnell beigelegt werden.” Sämtliche Wohnungen sind inzwischen verkauft und in Eigentumswohnungen umgewandelt worden. Die auf die ganze Republik verteilten Besitzer vermieten die Wohnungen über die Verwaltungsgesellschaft.

Ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt ist nach wie die Mieterberatung, die dienstags von 10 bis 11.30 Uhr und freitags von 17 bis 19 Uhr Vereinstreff an der Ecke Nörvenicher Straße/Gneisenaustraße stattfindet. Seit 1995 kümmert sich Sabine Tammen federführend um diese Aufgabe. Sie hat es in letzter Zeit zunehmend mit sozialen Fragen zu tun. „Wenn Bewohner des Satellitenviertels mit Problemen zu kämpfen haben, wenden sie zumeist zu erst an uns”, berichtet die engagierte Frau, die für viele im Viertel eine Vertrauensperson ist.

Der zweite Schwerpunkt ist der Bereich Kinder und Jugend. Stolz ist man darauf, dass eine ganze Menge angeboten werden kann: Hausaufgabenhilfe, Computerkurse, Leseförderung, Tagesaktionen, Tanzkurse für Mädchen und einiges mehr. „Ganz besonders wichtig sind die zweiwöchigen Aktionen in den Sommerferien”, sagt Ute Schröder. Das dritte „Standbein” sind die insgesamt 76 Stadtrandgärten, die der Verein verwaltet. In den 48 „Mosaik”- und 28 Schrebergärten haben Bewohner des Satellitenviertels die Möglichkeit, gegen eine geringe Miete dem „grünen” Hobby nachzugehen. Die Angebot werden dankbar angenommen, wie die AG-Sprecherinnen Zübeyde Yalzin und Mübeccel Kocer berichten.

Heinz Blatzheim: „Unsere Arbeit war und ist auf ein gutes Miteinander im Satellitenviertel ausgerichtet. Und es gibt auch nach 30 Jahren in dieser Hinsicht viel Sinnvolles zu tun”.
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