Hürtgenwald - Bürgerpreis der Gemeinde Hürtgenwald für Robert Hellwig

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Bürgerpreis der Gemeinde Hürtgenwald für Robert Hellwig

Von: mv
Letzte Aktualisierung:
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Bei der Verleihung des Bürgerpreises der Gemeinde Hürtgenwald: Preisträger Robert Hellwig (70) mit Gattin Eva Hellwig und Enkelkind Tim. Foto: Margret Vallot

Hürtgenwald. Als der Preisträger sah, wie viele Menschen sich ihm zu Ehren ins Rathaus von Hürtgenwald begeben hatten, war er den Tränen nahe. Der Bürgerpreis 2009 der Gemeinde Hürtgenwald wurde diese Woche an Robert Hellwig verliehen, und wieder hat es genau den Richtigen getroffen.

Mit diesem Preis zeichnet der Rat der Gemeinde Jahr für Jahr Menschen aus, die sich für die Gemeinde engagiert haben. Nicht an ihrem Arbeitsplatz, sondern ehrenamtlich. Seit vielen Jahren hat der Rat schon eine glückliche Hand bewiesen und immer Menschen gefunden, die sich höchstes Lob verdient haben. So auch in diesem Jahr.

Robert Hellwig setzt seit mindestens 20 Jahren sein Fachverständnis und seine Tatkraft für die Gemeinde ein. „Seine Aktivitäten haben in hohem Maße zur Aussöhnung ehemaliger Kriegsgegner beigetragen”, so begründete der Rat seine Wahl schriftlich.

Bürgermeister Axel Buch lobte den Preisträger als Mitbegründer des Kunstvereins „HöhenArt”, als Mitbegründer des Exart-Musiktheaters, das in Vossenack immer wieder schöne Musical-Produktionen auf die Bühne bringt.

Buch erwähnte das Engagement im Freundeskreis des Franziskus-Gymnasiums, den Einsatz im Anglerverein, bei den Kreiskulturtagen in Hürtgenwald im Jahr 2001, im Pfarrgemeinderat und im regionalen Caritasrat in der Region Düren, um nur einige wenige Punkte aufzuzählen. Buch sprach von einem „Tätigkeitsumfang, der kaum zu überbieten ist”.

Robert Hellwigs Lebensmotto könnte der Spruch „In der Ruhe liegt die Kraft” sein, meinte Buch in seiner Laudatio. Hellwig lege „eine hartnäckige Ruhe” an den Tag, die gar nicht unangenehm sei. Er lasse sich von nichts abschrecken, kümmere sich um alles und sei dann perfekt. Und zugleich hieß es: „Er geht nicht mit dem Kopf durch die Wand, das Unabänderliche kann er akzeptieren.”

Natur und Historie seiner Heimat interessieren Hellwig besonders. Seit 1982 ist er Mitglied im Geschichtsverein der Gemeinde, hat den Ausbau der Ausstellung „Hürtgenwald 1944 und im Frieden” vorangetrieben. Er hat sich um Wegekreuze und Kleindenkmale gekümmert. Das Freilegen der Fundamente der Kapelle auf dem Marienplatz war ihm eine Herzensangelegenheit.

Die Broschüre „Gedenken und Mahnen” hat er erarbeitet und erstellt. All das habe ihm große Freude bereitet, meinte der Preisträger.
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