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Bürgermeisterkandidaten stehen Rede und Antwort

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Bürgermeisterwahl
Zwei Männer, ein Ziel: Sie wollen die Bürgermeisterwahl in Niederzier gewinnen. Foto: Jörg Abels

Niederzier. Amtsinhaber Hermann Heuser (SPD) oder Herausforderer Peter Frohn (CDU)? Wer sitzt ab dem 22. Januar 2014 auf dem Chefsessel im Niederzierer Rathaus? Keine zwei Monate nach der Bundestagswahl werden die Bürger der Gemeinde Niederzier am Sonntag,10. November, erneut an die Urne gerufen; diesmal um ihren Bürgermeister zu wählen.

Um Kosten zu sparen und die ehrenamtlichen Helfer in den Wahllokalen zu entlasten, hätte Bürgermeister Heuser den Bürgern den zweiten Wahlgang binnen sieben Wochen nur zu gerne erspart. Die Bürgermeisterwahl mit der Bundestagswahl zu verbinden, war jedoch aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht möglich.

Zwischen dem Wahltermin und dem Beginn der Amtszeit dürfen nicht mehr als drei Monate liegen, hieß es auf Nachfrage der Niederzierer Verwaltung aus dem Düsseldorfer Innenministerium. Und weil Heusers Amtszeit am 21. Januar endet, müssen die Bürger ein zweites Mal in diesem Jahr ihre Stimme abgeben, bevor im kommenden Mai bei der Kommunalwahl auch der Gemeinderat neu gewählt wird.

Anders als bei der Bundestagswahl sind diesmal auch Jugendliche ab 16 Jahren wahlberechtigt. Das Wahlamt im Rathaus zählt aktuell 11 722 Wahlberechtigte, die im Wählerverzeichnis eingetragen sind und vor wenigen Tagen eine Wahlbenachrichtigungskarte erhalten haben.

Weil die rot-grüne Landesregierung das Kommunalwahlgesetz erneut geändert hat, kommt es in Niederzier zu einem Novum. Einmalig wird der neue Bürgermeister für eine Amtszeit von sechseinhalb Jahren gewählt. Das ist notwendig, damit 2020 die Kommunalwahl wieder zeitgleich mit der Bürgermeisterwahl stattfinden kann.

Bei der Bürgermeisterwahl im Januar 2008 war Hermann Heuser nach dem plötzlichen Tod seines Vorgängers Hartmut Nimmerrichter gemeinsamer Kandidat von SPD und CDU. Bei einer Wahlbeteiligung von 44,67 Prozent entfielen knapp 95 Prozent der Stimmen auf den Diplom-Verwaltungswirt aus Hambach. Diesmal schickt die CDU mit dem Diplom-Volkswirt Peter Frohn aus Ellen einen eigenen Kandidaten ins Rennen. Die ebenfalls im Gemeinderat vertretenen Grünen haben derweil auf einen eigenen Bewerber um das Amt verzichtet.

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