Düren - Brillante Mischung von Jazz, Blues und Rock

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Brillante Mischung von Jazz, Blues und Rock

Von: kin
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Kaya Erdem und Rene Oschmann (v. li. von den „Panikpräsidenten“ begeisterten das Publikum, bevor Inga Rumpf in Düren rockte.
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Kaya Erdem und Rene Oschmann (v. li. von den „Panikpräsidenten“ begeisterten das Publikum, bevor Inga Rumpf in Düren rockte.

Düren. „Inga Rumpf und wir – das passt einfach. Es passt total gut.“ Mit „wir“ meint Schlagzeuger Jürgen Zöller seine Kollegen von der Kölner Kultband „BAP“, denn genau die haben am Freitagabend beim Sparkassen-Konzert der Dürener Jazztage die große Bühne am Kaiserplatz zum Beben gebracht.

Und gut 2500 Musikfreunde erlebten eine brillante Mischung aus Jazz, Blues und Rock. Schon in den 90er Jahren hat Inga Rumpf einige Jazzplatten aufgenommen, in Düren begeisterte die Rocksängerin mit Songs wie „Undercover Agent“, „Mr. Bigshot“, „Friends“, „One Man´s World“ oder „Still Got The Blues“. Jazz sei immer ihr Thema gewesen, so Rumpf „Weil der Blues einfach die Wurzel von allem ist.“ Open-Air-Konzerte, so die Sängerinweiter, machten immer tierisch viel Spaß.

„Jeder Auftritt hat seinen Reiz, auch der vor 2500 Zuschauern. Vor allem, wenn alle so gut drauf sind, wie die Leute hier und heute in Düren.“ Stimmt, das Publikum hatte mächtig Spaß. Die charismatische Sängerin, die mit ihrer Band „Atlantis“ riesige Konzerthallen gefüllt hat, versteht es , die Menschen zu begeistern. Mit einer Stimme, die ungeheuer soulig ist, gleichzeitig aber auch fordernd und kraftvoll.

Toll auch die Musik von Helmut Krumminga, Werner Kopal, Michael Nass und Jürgen Zöller, die einen unglaublichen Sound nach Düren zauberten. Und wenn man bedenkt, dass Inga Rumpf in den späten 60er Jahren zu den „City-Preachers“ gehörte, bei denen auch Udo Lindenberg trommelte, passte auch wieder die Vorgruppe, die den Abend auf dem Kaiserplatz eröffnet hatte.

„Die Panikpräsidenten“

„Die Panikpräsidenten“ mit Udo-Lindenberg-Double René Oschmann, Susan Wainwright, Volker Pütz und den drei Dürenern Thomas Busch, Kaya Erdem und Willy Rövenich hatten die alten Songs von Udo Lindenberg im Gepäck und heizten dem Publikum mit Hits wie „Andrea Doria“ ein. Und sie hatten sogar einen wirklichen Lindenberg-Kenner dabei: Steffi Stephan, der seit 23 Jahren mit dem echten Udo Lindenberg auf der Bühne steht, war in Düren mit von der Partie.

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