Brezeln, Bier und Brause zur großen und kleineren Politik

Von: inla
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Neujahrsempfang CDU
Der Vorsitzende der CDU/CSU- Gruppe im Europaparlament Herbert Reul sprach beim Neujahrsempfang der CDU auf Schloss Burgau. Foto: Inla
Neujahrsempfang CDU
Der CDU-Kreisvorsitzende Thomas Rachel (links) überreicht Herbert Reul eine Kiste Rotwein. Foto: Inla

Düren. 300 Besucher kamen in den Winkelsaal von Schloss Burgau zum traditionellen Neujahrsempfang der CDU im Kreis Düren. Die Veranstaltung, bei der es traditionell Brezeln und Kaltgetränke gibt, bietet meist einen national bekannten Politiker als Gastredner, für die vielen örtlichen CDU-Mitglieder aber überdies die Gelegenheit zum Gedankenaustausch kurz nach der Jahreswende.

Donnerstagabend sprach Herbert Reul, Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament. Diese Gruppe (42 Mitglieder) ist Teil der EVP-Fraktion (Europäische Volkspartei) im EU-Parlament. Viele (christlich) konservative Parteien aus den Mitgliedsstaaten arbeiten in dieser Fraktion zusammen, Reul, 61, leitet die deutsche Gruppe.

Der gebürtige Langenfelder beschäftigte sich mit der Frage, unter welchen Umständen die 500 Millionen Einwohner Europas ihren Wohlstand halten können und wie er begründet sei. Eine Erklärung für Reul: „Wir haben lange keinen Krieg erlebt.“ Wenn es etwa auf einem Kontinent wie Afrika nicht so viele Konflikte gebe, ginge es nicht nur den Menschen, sondern auch der Wirtschaft deutlich besser, „allein, weil Afrika viele Rohstoffe hat“. Innerhalb der EU müsse in Zukunft noch stärker auf Zusammenarbeit gesetzt werden, zudem seien die Schulden ein Problem, Banken müssten stärker reguliert und kontrolliert werden. „Es muss weiter Wirtschaft stattfinden“, rief Reul, und da würde ihm der Dürener Bundestagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Thomas Rachel kaum widersprechen. Der Parlamentarische Staatssekretär im Forschungs- und Bildungsministerium sprach im Winkelsaal ebenfalls über Probleme und Perspektiven der EU, bezog sich aber auch auf nationale und kommunale Politik. Der Kreis sei etwa mit dem Forschungszentrum „hervorragend aufgestellt“. Auch die Industrie biete Qualität, „von der andere profitieren“. So habe das Birkesdorfer Unternehmen Anker (Teppiche) einen Großauftrag vom Berliner Forschungsministerium erhalten. Drei Schwerpunkte nannte Rachel für 2014: Zum einen das Lesestart-Projekt seines Ministeriums, das vor Ort Leseförderung für Kinder bietet, zudem den begonnenen Bau der Umgehungsstraße B 56 neu und die zwei Millionen Euro teure bauliche Erweiterung des Schülerlabors im Jülicher Forschungszentrum.

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