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Brennende Strohballen: Drei Feuerwehreinsätze in einer Nacht

Von: red/pol
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Strohballen
An drei Orten in den Kreisen Düren und Heinsberg brannten in der Nacht zum Freitag Strohballen. Symbolfoto: dpa

Kreis Düren/Erkelenz. Flammen verursachen hohe Schäden: Etwa 2000 Strohballen sind in der Nacht zum Freitag in Erkelenz-Holzweiler abgebrannt. Während der Löscharbeiten bemerkten die Feuerwehrleute einen weiteren Brand in Titz. Ein drittes Feuer gab es in derselben Nacht in Leversbach bei Kreuzau.

Den Brand in Erkelenz-Holzweiler bemerkte ein Landwirt, der gegen 0.10 Uhr zu einem Feld an der Landesstraße 19 im Bereich Titzer Straße / Am Mönchspfad kam. Als er die Flammen an einer Strohmiete entdeckte, sah er auch mehrere Personen, die in Richtung Katzem davonliefen.

Der Bauer informierte rasch die Feuerwehr, aber die Flammen hatten schon auf die ganze Strohmiete übergegriffen. Daher konnten die Rettungskräfte das Feuer nur noch kontrolliert abbrennen lassen.

Während die Feuerwehr gegen 3.20 Uhr noch mit dem Brand in Holzweiler beschäftigt war, bemerkten sie ein ähnliches Feuer in Titz. Sie informierten ihre Kollegen, die zu dem Brand an der Kreisstraße 7 ausrückten. Hier standen ebenfalls aufgeschichtete Strohballen in Flammen.

Da das Feuer bereits tief in das trockene Stroh vorgedrungen war, blieb den Einsatzkräfte auch in Titz nur die Möglichkeit, die Miete kontrolliert abbrennen zu lassen. Der Schaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Da die Kreisstraße während des Einsatzes komplett gesperrt war, kam es am Morgen zu Behinderungen im Berufsverkehr.

Die Polizei schließt einen Zusammenhang zwischen den beiden Bränden nicht aus. Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge nimmt die Dürener Polizei unter der Rufnummer 02421/9496425 und die Heinsberger Polizei unter 02452/9200 entgegen.

In derselben Nacht gab es ein drittes Feuer in der Nähe von Leversbach bei Kreuzau. Dort verbrannten in einer Scheune etwa 300 Rundballen Stroh. Der geschädigte Landwirt war durch einen lauten Knall aufgewacht und sah seine brennende Scheune, die sich zwischen Leversbach, Boich und Rath befindet.

Bei dem Feuer, das sich wegen der Lage der Scheune nicht ausbreiten konnte, entstand ein Schaden von geschätzt 10.000 Euro. Die Ursache ist noch unbekannt. Die Polizei sperrte den Brandort.

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