„Boelcke” lässt es beim Herbstfest so richtig krachen

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Kommodore Andreas Hoppe (3. v.l.) und seine Frau Claudia (2. v.l.) gingen beim Fliegerherbstfest auf Tuchfühlung mit den Besuchern und stoßen hier mit Oberstleutnant Alexander Frings, Ulla Strauch und Vivian Frings (von links) an. Foto: Andreas Bongartz

Nörvenich. In den vergangenen Monaten ist es ruhiger geworden rund um den Fliegerhorst Nörvenich - wegen der Umstellung auf den Eurofighter herrscht weniger Flugbetrieb. Auch dieses Wochenende blieben die Maschinen am Boden, nichtsdestotrotz ließ es das Jagdbombergeschwader 31 „Boelcke” aber richtig krachen.

Zum 37. Mal feierten die Angehörigen des Geschwaders zusammen mit Zivilisten aus der Region ihr Fliegerherbstfest.

Großer Rückhalt

Die traditionelle Veranstaltung erfreut sich eines großen Rückhalts in der Bevölkerung. Dieses Jahr war der Zuspruch sogar besonders groß: Nach nur drei Tagen war die Party im großen Flugzeughangar mit 2000 Besuchern restlos ausverkauft.

Eine Tatsache, die Andreas Hoppe, Oberstleutnant und seit drei Monaten Geschwaderkommodore in Nörvenich, natürlich besonders freute. Für den 45-Jährigen Gastgeber war es ein besonderes Fliegerherbstfest.

Schon von 1999 bis 2002 gehörte Hoppe dem Geschwader an, wohnt zudem seit elf Jahren in Erftstadt und hat nach eigener Aussage während dieser Zeit vielleicht ein Fliegerherbstfest verpasst.

Ins Herz geschlossen

„Ich habe den Verband und das Umland ins Herz geschlossen, deshalb habe ich auch alles daran gesetzt, hier Kommodore zu werden”, so der Oberstleutnant. „Für mich ist hier ein Traum in Erfüllung gegangen.”

Als Kommodore möchte er noch viele Fliegerherbstfeste ausrichten. „In der Politik ist es derzeit unruhig, aber wir haben mit unserem Fest hier etwas Beständiges.” Zwischen den Zeilen klang da vermutlich ein wenig Sorge um den Standort mit, aber für trübe Gedanken war beim Fliegerherbstfest nun wirklich kein Platz.

Zusammen mit seiner Frau Claudia Hoppe gebührte dem Hausherrn der erste Tanz des Abends, danach wurde die Tanzfläche zu den Klängen von „For Example” gestürmt. Die Coverband sorgte auch dieses Mal wieder für beste Stimmung im Flugzeughangar. Ebenfalls Fliegerherbstfest-erprobt: der singende Friseur Tim Toupet.
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