Langerwehe - Bobbycar-Rennen: Mit Karacho das Ulhaus runter

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Bobbycar-Rennen: Mit Karacho das Ulhaus runter

Von: Sandra Kinkel
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Die Pfadfinder bildeten eine e
Die Pfadfinder bildeten eine eigene Klasse. Stammesleiterin Katharina Zachos (vorne) wurde Dritte.

Langerwehe. „Ich hatte anfangs schon ein bisschen Bauchschmerzen. Aber das Rennen ist wirklich eine tolle Sache.” Langerwehes Bürgermeister Heinrich Göbbels ist begeistert. Und zwar völlig zu Recht. Auf Initiative von Alois Sievers von der Interessengemeinschaft der Langerweher Vereine hat jetzt in der Töpfergemeinde zum ersten Mal ein Bobbycar-Rennen stattgefunden.

Mit großem Erfolg: Fast 50 kleine und große Rennfahrer waren mit von der Partie, gefahren wurde in den Klassen „Kids I” (drei bis fünf Jahre), „Kids II” (sechs bis neun Jahre), „Kids III” (zehn bis zwölf), Pfadis (für die Langerweher Pfadfinder) und „Teenies forever”. Gefahren wurde nach den strengen Vorschriften des „Bobbycar-Sportverbandes”, alle Fahrer durften beispielsweise nur mit einem Helm auf die Strecke.

„Das ist ja immerhin unsere Hauptstraße hier”, sagt Bürgermeister Heinrich Göbbels. Und in der Tat: Rund 300 Meter sind die Fahrer vom Ulhaus bis zur Pfarrkirche St. Martin geflitzt, immer zwei gegeneinander. Der langsamere Fahrer ist sofort ausgeschieden. Die meisten sind ohne Probleme und mit genügend Tempo im Ziel angekommen, einige der jüngeren Fahrer mussten allerdings für die letzten Meter ihre Muskelkraft einsetzen, um es mit ihrem Bobbycar, an dem übrigens keine Veränderungen vorgenommen werden durften, bis ins Ziel zu schaffen.

Dank der tatkräftigen Unterstützung der Langerweher Feuerwehr und auch der Pfadfinderschaft aus der Töpfergemeinde war es gelungen, die Hauptstraße mit weit über 150 Strohballen in eine veritable Rennstrecke zu verwandeln, per professioneller Lautsprecheranlage sorgte Kurt Gielgen, ebenfalls von der Interessengemeinschaft der Langerweher Vereine dafür, dass das Rennen flott und amüsant kommentiert wurde.

„Es war wirkliche eine Menge Vorbereitungsarbeit”, sagt Ideengeber und Mitorganisator Alois Sievers. „Wir mussten Genehmigungen einholen, die Strecke vorbereiten. Aber ich denke, dass sich der ganze Aufwand wirklich gelohnt hat.”

Stimmt, nicht nur die Fahrer, zu denen übrigens auch „Lokal-Promis” wie der Langerweher Küster und Organist Martin oder Walter Jordans und Lothar Kurth vom Sprecher-Team der örtlichen Zukunftswerkstatt gehörten, hatten jede Menge Spaß, auch die zahlreich erschienen Zuschauer erlebten rund drei überaus unterhaltsame Stunden.

„Ich hoffe, dass diese Aktion im kommenden Jahr wiederholt wird”, lachte Sandra Ahrendt-Ilsemann. „Das ist wirklich ein riesiger Spaß und für Langerwehe ganz sicher eine große Bereicherung.”

„Ganz viele haben mir heute gesagt, dass wir dieses Rennen wiederholen sollen”, freute sich auch ein erschöpfter aber zufriedener Alois Sievers über den Erfolg des 1. Langerweher Bobbycar-Rennens. „Natürlich ist noch nichts endgültig entschieden, aber der Nachmittag hat einfach Spaß gemacht. Und beim nächsten Mal haben wir ja schon mehr Erfahrung, so dass es eigentlich nur noch besser werden kann.”
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