Blitzmarathon: Dürener Polizei lässt nicht locker

Von: inla
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Peter Wolff (links) und Ralf S
Peter Wolff (links) und Ralf Stoffels waren beim 2. Blitzermarathon in Luchem im Einsatz. Foto: S. Kinkel

Kreis Düren. Nach den beiden Blitzmarathons im Februar und Juli wird die Polizei im Kreis Düren erneut verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchführen. An diesem Mittwoch wird die Behörde ab 6 Uhr für 24 Stunden an zahlreichen Stellen im Kreisgebiet messen.

Die Dürener Polizei teilt mit, dass eine überhöhte Geschwindigkeit immer noch Hauptunfallursache Nummer eins sei. Gab es 2010 noch 986 Unfälle mit Schwerverletzten, stiegt die Zahl im vergangenen Jahr auf 1065 an. Dabei registrierte die Ordnungsbehörde in 22 Prozent der Fälle ein zu hohes Tempo als Grund. Die in diesem Jahr bereits vorgenommenen Kontrollen zeigten Erfolge, so ein Polizeisprecher.

Dennoch: Bei rückläufiger Verunglücktenzahl (- 169) waren bislang schon 13 Tote zu beklagen. Das ist einer mehr als 2011. Dieser Entwicklung wolle die Polizei im Kreis Düren gemeinsam mit Kreis und Stadt Düren entgegentreten, heißt es in einer Mitteilung.

Die Kontrollen von Mittwoch bis Donnerstag Früh finden im gesamten Kreisgebiet von Linnich bis Heimbach, von Langerwehe bis Nörvenich statt. Insgesamt postiert sich die Polizei an 65 Messstellen. Ausgewählt sind insbesondere Punkte, an denen es in diesem Jahr schwere oder gar tödliche Unfälle gab. Berücksichtigt werden aber noch weitere so genannte „Wutpunkte”, wie die Polizei sagt. Das sind Stellen, die während oder nach den ersten beiden Blitzmarathons von Bürgern genannt wurden.

Alle Kontrollpunkte in unserer Region sind unter www.24h-blitz-marathon.de im Internet einsehbar. Hintergrund dieser Kontrollen ist die Kampagne „Brems dich - rette Leben”, die das Fachreferat im Ministerium für Inneres und Kommunales entwickelt hat. Ziel ist es, Unfälle, vor allem schwere Unfälle zu verhindern.
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