Bleibt das Team zusammen?

Von: Guido Jansen
Letzte Aktualisierung:

Düren. Die alte Saison ist passé, die neue steckt schon tief im Hinterkopf der Verantwortlichen. Dritter wurde der 1. Badminton Club Düren in seiner ersten Zweitliga-Saison.

„Damit können wir mehr als zufrieden sein”, betont der Vorsitzende, Rolf Pütz. Wie berichtet konnte der Klub von der Rur am letzten Doppelspieltag zwei Mal mit 5:3 gewinnen - zuerst auswärts in Dorsten, dann daheim beim Duell um Platz drei mit RW Wesel. Rolf Pütz würde sich über ein ähnliches Abschneiden in der kommenden Saison sicherlich nicht ärgern. „Mehr käme etwas zu früh”, so der Mann, der jetzt am Kader für die kommende Saison arbeitet.

Alle Spieler sollen bekundet haben, in Düren bleiben zu wollen. Auch der Brite Harry Wright. Dürens Nummer eins hatte sich am Wochenende nicht in Bestform präsentiert und beide Einzel verloren. „Er hatte in England eine harte Trainingswoche hinter sich und war etwas müde”, erklärt Pütz. „Das ist sicher ungünstig für uns, wenn wir ihn einfliegen lassen und er hat schwere Beine.” Prinzipiell seien beide Seiten an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert. .Eine der Kernfragen wird sein, ob Wright künftig noch die Nummer eins ist. Zwei Möglichkeiten bieten sich dem Klub. Entweder wird ein weiterer ausländischer Spieler als neue Nummer eins verpflichtet. Dann würde Düren zu den Favoriten der Liga zählen, wenn der Kader ansonsten zusammen bleibt. Oder aber der Klub kompensiert den Rücktritt von Thomas Staczan, dem bisherigen dritten Herren-Spieler, gleichwertig. Pütz favorisiert letztere Variante.

„Beim Thema Aufstieg habe ich Bauchschmerzen. Mir wäre es lieber, die Strukturen im Klub wachsen erst nach.” Er spielt darauf an, dass derzeit weder die finanzielle Basis für das Oberhaus vorhanden sei, noch die Infrastruktur. „Wir brauchen mehr gute Trainer und mehr Hallenzeiten, um die Nachwuchsarbeit weiter zu forcieren.” Gleichwohl werde der Klub nicht zurückstecken, falls die Verpflichtung des ausländischen Spitzenspielers, dessen Name Pütz nicht preisgeben wollte, gelingen sollte.

Die zweite wichtige Frage: Bleiben Sandra Marinello, Lisa Heidenreich und Mathieu Pohl? Alle Drei haben etliche Angebote vorliegen. Laut Pütz sei Düren für alle Drei erste Ansprechstation. Gesprochen wird derzeit viel. Die German Open laufen. Und der BC Düren will dort mitreden. Sportlich, aber vor allem bei den vielen Verhandlungen, die derzeit in Mülheim geführt werden. „Es werden spannende Tage werden”, sagt Rolf Pütz.
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