Bildung für Freiheit und Toleranz

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Mit den Paketen aus Düren erh
Mit den Paketen aus Düren erhalten Kinder in Afghanistan dringend benötigte Utensilien für den Schulunterricht.

Düren/Vettweiß. Im Frühjahr wurden zum wiederholten Male durch das Afghanistan-Projekt des Vettweißer Kultur-Forums Europa (KFE) mehr als 1,5 Tonnen Hilfsgüter in 102 Kartons durch die Bundeswehr ausgeflogen und in den Dörfern der Umgebung von Mazar-e Sharif und in Feyzabad, Afghanistan, verteilt. Dies erfolgte zum einen durch die Bundeswehr und zum anderen durch Personal der kroatischen Streitkräfte.

Da besonders Kinder gerne Ranzen und Schulhefte spenden, damit die Kinder in Afghanistan auch die Möglichkeit der Schulausbildung haben, warteten sie mit großem Interesse auf die Rückmeldung der Bundeswehr über die Verteilung ihrer Spenden. Diese ist jetzt beim KulturForum Europa angekommen.

Grundschulen helfen

Die Leiterin des Afghanistan-Projekts, Christine Peters aus Düren, hatte fleißig Schulmaterialien (Ranzen, Rucksäcke, Hefte, Schreibblocks, Blei- und Buntstifte, Kugelschreiber, Lineale, Farbkästen, Radiergummis usw.), Fußbälle und Badmintonsets zusammengetragen. An der Ranzen- und Heftaktion für die afghanischen Schulkinder beteiligten sich die Paul-Gerhardt-Grundschule, die Katholische Grundschule Birkesdorf, die Katholische Grundschule Gürzenich, die Grundschule Merzenich, die Grundschule Merken, die Grundschule Golzheim und viele private Spender.

Sehr wichtig waren auch warme Winterbekleidung, denn afghanische Winter sind hart. Verschiedene Firmen und Unternehmen aus der Dürener Region hatten sich ebenfalls an der letzten Aktion beteiligt.

So sponserte die Firma Sport-Lövenich Sportanzüge, Turnschuhe und T-Shirts im Wert von mehr als 3500 Euro. Von der Dürener Papierindustrie wurden große Mengen an Papier und Zeichenblocks gestiftet; die Firma Office Star Weber aus Binsfeld gab Schulmaterialien im Wert von 1800 Euro dazu. Neue Badetücher, Tafelschwämme und -lappen im Wert von 1500 Euro stiftete Michael Billig aus Hürtgenwald. Die Kartons wurden kostenlos von einem Jülicher Unternehmen zur Verfügung gestellt.

Bildung schafft Freiheit und Toleranz. Unter diesen Vorzeichen stehen diese Hilfsmaßnahmen”, so Christine Peters. „Die ganze Hoffnung für Afghanistan ruht auf seiner Jugend und ihrer Erziehung. Nur wenn es gelingt, sie gut auszubilden, kann sie verantwortliche Posten übernehmen. Nur dann werden Mädchen und Frauen mehr Freiheit erhalten. Nur so kann man Missbrauch zurückdrängen und Rechtsstaatlichkeit schaffen.”

„Hilfe zur Selbsthilfe und Förderung von Ausbildung in Afghanistan wird langfristig eine Möglichkeit sein, den demokratischen Friedensaspekt in Aussicht zu stellen,” verlautete es vom Einsatzführungskommando der Bundeswehr aus Potsdam, das die Bestätigung über Spenden und die Fotos vom Verteilen vor Ort übersandte.
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