Nideggen - Bilder von Burkhard Brenk laden ein zu Reise ans Meer

CHIO-Header

Bilder von Burkhard Brenk laden ein zu Reise ans Meer

Letzte Aktualisierung:
aus-nidbu
Realistisch sind die Gemälde von Burkhard Brenk. Auf diesem scheint der Wind mit dem struppigen Strandgras zu spielen. Foto: A. Lauscher

Nideggen. Burkhard Brenk stellt zurzeit seine Bilder im Dürener Tor aus; er nimmt den Betrachter mit auf eine Reise an die Küste, ans Meer, in die Dünen. Peter Esser, der als Vorsitzender des Kunst- und Museumsvereins Nideggen den Maler aus Aachen und seine zahlreichen Gäste begrüßte, gab unumwunden zu, dass ihm die Ölgemälde deshalb so gut gefallen, „weil sie die wunderbaren Eindrücke mit Können, aber auch mit Liebe und Einfühlungsvermögen wiedergeben.”

Die Ölbilder in mittleren Formaten sind oft draußen entstanden, Burkhard Brenk nimmt seine Staffelei mit in die Landschaft oder fertigt Skizzen auf seinen Ausflügen.

Vorbeifahrende Schiffe, unter Dampf oder mit geblähten Segeln, drücken Sehnsucht nach der Ferne aus; sandige Wege in den Dünen führen zum Meer, das verheißungsvoll im Licht glitzert.

„Brandung” nennt der Maler sein Bild von mächtigen Wellen; das Wasser hat alle Farben, nur nicht Blau; grünlich, grau und weiß kommt die Welle auf den Betrachter zu, unheimlich und gewaltig; man meint, das Meer zu riechen. „Das Fischblut schlägt durch”, meinte ein Besucher, der aus Friesland kommt. Und dies war anerkennend gemeint. Struppiges Strandgras findet man auf einem anderen Bild, der Wind scheint damit zu spielen, die Halme glänzen in Grün- und Gelbtönen.

Unter den Grasbüscheln der warme Sand, dahinter das kühle graue Meer. Auch Leuchttürme vor der Küste faszinieren den Maler; einsam und stark trotzen sie den Wellen und geben Signale, wie zum Beispiel der über 100 Jahre alte rote Leuchtturm von Pellworm. Burkhard Brenk kam durch seine Tante, eine in Schleswig-Holstein lebende Kunstmalerin, zur Malerei. Der See und den Küstenlandschaften gehört sein Herz; er hält sich öfter in Dänemark auf, in Hvide Sande hat er seit Jahren eine feste Dauerausstellung.

Im Nideggener Heimatmusum Dürener Tor sind seine Bilder noch bis zum 31. Mai zu sehen; dienstags und donnerstags ist die Ausstellung von 14 bis 18 Uhr geöffnet, samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert