Düren - Big Band der Bundeswehr rockt die Arena

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Big Band der Bundeswehr rockt die Arena

Von: Bruno Elberfeld
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Unter der Leitung von Oberstleutnant Christian Weiper rockte die Big Band der Bundeswehr die Arena. Foto: Bruno Elberfeld
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Die sambische Sängerin Bwalya überzeugte mit ihrer gewaltigen Stimme.

Düren. Oft steht sie in den Gazetten: die Bundeswehr, ihre Chefin Ursula von der Leyen oder schreckliche Nachrichten aus Afghanistan. Am Montagabend aber hörten die Gäste in der gut gefüllten Arena des Kreises Düren andere Nachrichten.

Sie erzählten von Spaß und Freude, Glück und Unglück, Wehmut und Anmut. Die Botschaften kamen über Schallwellen, sehr angenehme Schallwellen, erzeugt von Musikern, die nicht nur ihr Handwerk verstehen, ihre Instrumente nicht nur technisch perfekt beherrschen, sondern die in jedes Lied, in jede Komposition ihre eigenen Gedanken und Gefühle mit einbringen. Da wurden aus den Soli der Trompeter, der Saxophone, des Gitarristen, des Drummers und natürlich von Sängerin Bwalya persönliche Statements zu den Inhalten der Kompositionen, die sie auf der Bühne des Kreisarena interpretierten.

Oberstleutnant Christian Weiper und seinen Mannen gelang es, die Fangemeinde in jedem Augenblick des Konzerts mitzunehmen, die Menschen da abzuholen, wo sie gerade waren. Geglückt war schon die Auswahl der Lieder. Die Big Band spielte sich durch mehrere Musikgenres.

Die Klassiker

Dazu gehörten Klassiker der deutschen Unterhaltungsmusik aus den Fünfziger und Sechzigern des vergangenen Jahrhunderts. Lieder von Bert Kaempfert – von seinen Freunden Fips genannt – fanden ihren Niederschlag in „Fips Reloaded“, den Musikern der Big Band auf den Leib geschneidert. Wer aus der älteren Generation erinnert sich nicht an Titel wie „Wonderland By Night“ oder „Dankeschön“, Lieder, die noch heute zu vielen Anlässen gesungen werden.

Weiter ging es Schlag auf Schlag, dynamisch, spritzig, atemberaubend, um dann den Ohren mit einer langsamen Komposition, einer Ballade oder einem Blues eine Verschnaufpause zu gönnen. „Soul Bossa Nova“, „Something Got Me Started“, „The Streets Of San Franzisco“, viele Besucher hatten sie noch im Ohr, diese Songs, die wöchentlich via Radio oder Fernsehen in die Wohnzimmer drangen. Höhepunkte waren – wie immer – die Auftritte der zierlichen Sängerin aus Sambia mit ihrer gewaltigen Stimme über mehrere Oktaven.

Bwalya wetteiferte mit den Instrumenten, bewies, dass die menschliche Stimme durchaus mit der Trompete oder dem Saxophon im Dialog ein ebenbürtiger Partner ist. Musik der Bourbon-Street – Anchors Aweigh – als Opener für die zweite Halbzeit. Ein Medley mit bekannten Melodien von Glenn Miller, Stücke von Chuck Mangione, und immer wieder Soli, die deutlich machten, dass auf der Bühne nicht Musik gemacht, sondern zelebriert wurde. „Music was my first love“ von John Miles. Im Jahr 2008 eroberte die Melodie den Globus, und am Montag die Arena. Das Ende des Konzertes wurde zu einem gigantischen Musik-Potpourri. Die Musiker spielten unter dem Applaus der Besucher Zugabe um Zugabe.

Begrüßt wurden Gäste und Musiker von den beiden Schirmherren, Landrat Wolfgang Spelthahn und Dürens Bürgermeister Paul Larue. Larue bedankte sich bei den Initiatoren des Events, dem Förderverein „Carpe Diem“ der „Onkologischen Station“ des Dürener Krankenhauses und der Stadt Düren, die in Kooperation schon mehrere Benefizkonzerte der Big Band der Bundeswehr zugunsten des Krankenhauses veranstaltet haben.

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