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Big Band der Bundeswehr begeistert in der Arena Kreis Düren

Von: Sandra Kinkel
Letzte Aktualisierung:
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Könner in Uniform: Die Big Band der Bundeswehr wurde beim Benefizkonzert in der Arena Kreis Düren begeistert gefeiert. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Es war Stimmung gefragt, als am Freitagabend in der fast voll besetzten Düren Arena die Big Band der Bundeswehr unter der Leitung von Oberstleutnant Christoph Lieder zum Konzert gebeten hatte.

Stimmung, weil die tolle Truppe zum ersten Mal in ihrer 38-jährigen Geschichte bei ihrem Konzert in Düren ein DVD aufgenommen hat.

Schon am Morgen hatte die Band das gesamte Konzert einmal eingespielt, damit abends das Publikum so richtig aufdrehen konnte, um die Musiker zu beklatschen und zu bejubeln.

Für einen guten Zweck

Die Big Band der Bundeswehr spielte in Düren zu Gunsten des Fördervereins „Carpe Diem” der Klinik für Hämatologie und Internistische Onkologie des Krankenhauses Düren.

Das lag irgendwie nahe, weil der Bruder Peter des stellvertretenden Geschäftsführers des Krankenhauses Dr. Gereon Blum in der Big Band Trompete spielt und so auch der Kontakt zwischen Klinik und Band zustande gekommen war.

Lebensqualität verbessern

Onkologie-Chefarzt Privat-Dozent Dr. Michael Flaßhove und Fördervereins-Vorsitzende Britta Hankammer freuten sich jedenfalls sehr über den Besuch der musikalischen Soldaten, zumal sie mit ihrem Förderverein die Lebensqualität der krebskranken Patienten ganz entscheidend verbessern möchten.

„Wir wollen”, so Britta Hankammer, „für unsere Patienten, die nicht selten sehr lange im Krankenhaus bleiben müssen, eine Wohlfühlatmosphäre schaffen, damit sie sich ablenken und auf andere Gedanken kommen können.”

Echte Wohlfühlatmosphäre für die Fans handgemachter Big-Band-Musik gab es ohne Zweifel auch bei dem Konzert des Orchesters der Bundeswehr.

Durchaus zackig, musikalisch perfekt und immer mit einer enormen Spielfreude sowie einem tollen Gefühl für die dargebrachte Musik präsentierten die Musiker um Christoph Lieders ein Konzert der absoluten Spitzenklasse.

Da gab es genauso bekannte Filmmusiken von Henry Mancini (zum Beispeil „Moon River”, „Pink Panther” oder „Peter Gunn”) wie „Route 66” oder „Get Here”, übrigens intoniert von der wunderbaren Sängerin Bwalya aus Sambia, aber auch ein Medley mit den großen Hits von Robbie Williams oder „When a Man Loves A Woman”.

Tolles Trompetensolo

Toll auch das Trompetensolo von Thomas Inderka, Andreas Sicking, Martin Golle und Peter Blum, die auf virtuose Art das eigentlich für Akustikgitarre komponierte Werk „Concierto De Aranjuez” von Joaquin Rodrigo spielten.

Am Ende blieb kaum einer der Konzertbesucher ruhig auf seinem Platz sitzen, im Gegenteil: Da wurde geklatscht, gegrooved, mit gesummt und ab und an sogar ein bisschen getanzt. Stimmung konnten die Macher der DVD in der Arena jedenfalls genug einfangen!
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