Bethlehem-Krankenhaus: Kooperation mit Dürener Kliniken

Von: kin
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CTW-Geschäftsführer Gabor Szük kann sich Kooperationen mit den Dürener Kliniken vorstellen. Foto: bugi

Düren. „Ob wir das Bethlehem-Krankenhaus in Stolberg in einem Jahr ganz übernehmen, müssen wir abwarten. Zunächst haben Bern Koch und ich die Geschäftsführung der Klinik übernommen.“ Wie berichtet, haben die Caitas-Trägergesellschaft West (CTW) und ihr Geschäftsführer Gabor Szük mittels Geschäftsbesorgungsvertrag die Geschicke des Stolberger Krankenhauses, das in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag feiert, übernommen.

Szük: „Der bisherige Geschäftsführer aus Stolberg ist seit Monaten schwer krank, dadurch ist das Haus wirtschaftlich etwas in Schieflage geraten.“ Der Stolberger Träger, die „Stiftung Katholische Kirchengemeinde St. Lucia“, traue ihm und Bernd Koch zu, das Haus wieder auf einen wirtschaftlich stabilen Weg zu führen.

„Ich bin auch davon überzeugt, dass uns das gelingen kann.“ Szük und sein Kollege Bernd Koch übernehmen die Geschäftführung in der Kupferstadt zunächst für ein Jahr. „Es ist jetzt wichtig, dass wir das Krankenhaus kennenlernen und genau gucken, wo Verbesserungsmöglichkeiten sind.“

Konkrete Auswirkungen auf die beiden Dürener CTW-Krankenhäuser, nämlich das St.-Augustinus-Krankenhaus in Lendersdorf und das Marienhospital in Birkesdorf, so Szük, habe die Übernahme der Geschäftsführung nicht. „Allerdings“, so der Jurist, „kann ich mir vorstellen, dass es in verschiedenen Bereichen zu intensiver Kooperation zwischen den Krankenhäusern kommen kann.“

Als konkrete Beispiele nannte Gabor Szük die Neonatologie, also die Neugeborenenmedizin, die es sowohl in Birkesdorf als auch in Stolberg geben würde. „Auch im Bereich Orthopädie“, so der erfahrene Geschäftsführer, die es in Stolberg und in Lendersdorf gibt, ist eine Zusammenarbeit gut denkbar.“

Ob die CTW nach dem einen Jahr Geschäftsführung durch Gabor Szük und Bernd Koch das Bethlehem-Krankenhaus in Stolberg komplett übernimmt, vermochte Szük am Freitag noch nicht sagen. „Wir werden zunächst versuchen, das Krankenhaus in einen gesunden Bereich zu führen. Aber natürlich werden wir im nächsten Jahr darüber verhandeln, ob die CTW das Stolberger Haus übernimmt.“

Das Bethlehem-Krankenhaus ist nicht die erste Klinik, in der die CTW aus Düren für einen gewissen Zeitraum die Geschäftsführung übernimmt. Sowohl in Krefeld-Ürdingen als auch in Andernach hat es ähnliche Modelle gegeben wie in Stolberg. In beiden Fällen hat sich die Übernahme der beiden Krankenhäuser allerdings zerschlagen.

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