Bernhard Gombert ist wieder als Krippenfigur zu sehen

Von: kin
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„Bernhardo“ kommt gut an: Der neunjährige Mattias Hempel aus Düren findet, dass die Holzfigur des verstorbenen Pfarrers Bernhard Gombert gut getroffen ist. Foto: Sandra Kinkel

Düren. „Ich finde, man kann ihn sehr gut erkennen.“ Mattias Hempel hat Recht. Die große Holzfigur in der Krippe der Dürener Annakirche sieht ganz genau so aus wie der Anfang Dezember verstorbene Seelsorger Bernhard Gombert.

Vor vielen Jahren schon war der beliebte Pfarrer von St. Anna als Krippenfigur in „seiner“ Kirche, damals allerdings als Hirte aus Kalterherberg in der Eifel. Mit dickem Pullover und allem, was dazu gehört. Kalterherberg war Bernhard Gomberts Heimatort.

Jetzt ist Bernhard Gombert wieder Teil der Krippe. Aber eben nicht als Hirte, sondern in einem farbenprächtigen, bolivianischen Gewand. Hans-Otto von Danwitz, Gomberts Nachfolger, erklärt warum: „Als Pastor Gombert vor zehn Jahren in den Ruhestand gegangen ist, hat er seine Figur mitgenommen, sie aber vor seinem Tod dem Krippenkomitee unserer Gemeinde wieder zur Verfügung gestellt. Dies hat er verbunden mit der Idee, dass zu den drei traditionellen Heiligen Drei Königen ein vierter König aus Südamerika kommen solle. Also, aus dem Kontinent, wo Bernhard Gombert vor mehr als 30 Jahren das Partnerschaftsprojekt Poconas in Bolivien initiiert hat.“ Die Verantwortlichen des Krippenkomitees haben Bernhard Gomberts Wunsch in die Tat umgesetzt und „Hirte Bernhard“ mit typisch bolivianischer Kleidung geschmückt.

Pfarrer Hans-Otto von Danwitz: „So gibt es nun neben den Hirten und Tieren sowie den Königen Caspar, Melchior und Baltasar einen weiteren Besucher namens ‚Bernhardo‘ aus Südamerika. Der war vielleicht damals gerade auf der Durchreise zu Gast in Bethlehem.“

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