Bereits 2000 Anträge auf Briefwahl gestellt

Von: Anja Klingbeil
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Linke Spalte die Kandidaten, rechts die Partei: Michaele Pfeiffer und ihre Kolleginnen verschicken derzeit die Briefwahlunterlagen. Foto: Anja Klingbeil

Düren. Stimmzettel in den blauen Umschlag, diesen samt Wahlschein in das rote Kuvert. Zukleben und abschicken. So läuft das bei der Briefwahl. Und weil das immer noch rund zehn Prozent der Bürger trotz beigelegtem Wegweiser falsch machen, sei das an dieser Stelle kurz erklärt.

Im Bürgerbüro haben Ute Rieger, Leiterin des Briefwahlbüros, und ihre Stellvertreterin Michaele Pfeiffer haben alle Hände voll zun tun.

Mehr als 2000 Menschen haben bereits einen Antrag auf Briefwahl gestellt oder schon gewählt. Und das, obwohl dies erst seit Montagmittag möglich ist. Damit die Unterlagen pünktlich bei den Wählern ankommen, wird fleißig sortiert, geklebt und verschickt. 64.937 Wahlberechtigte in Düren sind aufgerufen, am 9. Mai ihre Stimme bei der Landtagswahl abzugeben. Und das gleich doppelt: Mit der Erststimme wird ein Wahlkreisabgeordenter gewählt. Sieben Kandidaten stehen zur Auswahl. Das zweite Kreuzchen gilt den Parteien. Das ist die maßgebende Stimme für die Verteilung der Sitze im Düsseldorfer Landtag. 25 Parteien und sonstige politische Vereinigungen stehen auf der Landeslise. Weiterhin sind alle Stimmzettel durch eine abgeschnitte Ecke am oberen Rand gekennzeichnet.

Blinde oder sehbehinderte Wähler können so selbst erkennen, wo bei einem Stimmzettel die Vorderseite und wo oben ist. Die Blindenverbände halten Stimmzettelschablonen bereit. Das Gebiet der Stadt Düren ist in 57 Stimmbezirke unterteeilt. Zusätzlich gibt es neun Briefwahlbezirke. 8247 Wahlscheine wurden bei der Landtagswahl 2005 beantragt. „Damit rechnen wir jetzt mindestens wieder”, sagt Ute Rieger. Bis Freitag, 7. Mai, können die Briefwahlunterlagen beantragt werden. „Bei nachgewiesener Krankheit geht das sogar bis zum Tag der Wahl”, erklärt Michaele Pfeiffer. Direkt gewählt werden, kann auch im Bürgerbüro. Im Zeitalter des Internets ist das sogar online möglich. Einmal gibt es den Antrag zum Download auf der Homepage der Stadt Düren, zum anderen genügt eine E-Mail an briefwahl@dueren.de. „Auch das haben schon 700 Bürger getan”, erzählt Hans-Järg Felters, Leiter des Bürgerbüros.

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