Bekommt Langerwehe ein Einkaufszentrum?

Von: Sandra Kinkel
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Auf dem Parkplatz „Am Töpferbrunnen“ soll ein Einkaufszentrum entstehen. Foto: Sandra Kinkel

Langerwehe. Am Parkplatz „Töpferbrunnen“ an der Langerweher Hauptstraße tut sich etwas. In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses hat Architektin Sabrina Strobel erste Pläne für ein neues Einkaufszentrum vorgestellt, dass am Ende des Parkplatzes entstehen soll.

Das Grundstück gehört der Gemeinde, mit Dirk Schlun ist ein erfahrener Investor gefunden, der auch schon die „Neue Mitte“ in Niederzier realisiert hat.

Entstehen soll ein Einkaufszentrum mit einer Fläche von knapp 2500 Quadratmetern, hier sollen der Drogeriemarkt einziehen, der bislang auf der Langerweher Hauptstraße zu finden ist und die VR-Bank, die ihren Geschäftssitz in der Poststraße hat. Außerdem hat das neue Einkaufszentrum noch Platz für einen Textilmarkt. „Wir wollen Langerwehe mit diesem Einkaufszentrum noch attraktiver machen“, so Sabrina Strobel. Das neue Zentrum soll eingeschossig gebaut werden, für die Fassade kann die Architektin sich Ton kombiniert mit modernen Materialien vorstellen. Strobel: „Unser Ziel ist eine städtebauliche Aufwertung von Langerwehe. Wir wollen den Platz am Töpferbrunnen so gestalten, dass hier demnächst auch kulturelle Veranstaltungen stattfinden können.“

Grundsätzlich haben die Mitglieder des Bauausschusses die Pläne für ein Geschäftshaus positiv aufgenommen. „Wir sollten froh sein“, so CDU-Mann Timo Löfgen, „dass sich für diesen Platz eine Perspektive ergibt.“

Ähnlich sieht das auch Heinz Herten, Vorsitzender Interessenvertretung „Pro Langerwehe“, einem Zusammenschluss von Geschäftsleuten, Händlern und Freiberuflern. „Wir begrüßen es sehr, dass hier endlich etwas passiert“. Man sei auch schon bemüht, so Herten weiter, für das Ladenlokal an der Hauptstraße, wo jetzt der Drogeriemarkt ist, einen neuen Mieter zu finden. Schon lange besteht der Wunsch, wieder einen Lebensmittelmarkt ins Zentrum von Langerwehe zu bekommen. Trotzdem gibt es sicher noch viele Diskussionen zwischen Gemeinde, Geschäftsleuten und Investor. Durch den Bau des Einkaufszentrums fallen rund um den Töpferbrunnen viele Parkplätze weg. Heinz Herten: „Wenn das neue Einkaufszentrum gebaut wird, müssen wir ohne Zweifel über ein neues Parkkonzept für die Hauptstraße nachdenken.“

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