Düren - Beim Umzug alte Schätze retten

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Beim Umzug alte Schätze retten

Von: jan
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Auch in Zeiten knapper Kassen leistet sich die Stadt Düren eine neue Schule. Als Schulstadt sei man dazu verpflichtet, meinte Bürgermeister Paul Larue bei der Einweihung. Foto: Guido Jansen

Düren. Eineinhalb Jahre waren vergangenen, seit der Grundstein für die Förderschule am Cornetzhof gelegt wurde. Ende Oktober war es so weit. Nach den Herbstferien zogen die etwa 250 Schüler und die 31 Lehrer um.

Jetzt ist der Neubau, der aufgrund seiner Kosten politisch teilweise umstritten war, eingeweiht worden. 5,831 Millionen Euro hat die neue Schule die Stadt Düren gekostet.

Am Montag wurde der Neubau offiziell mit einer Feierstunde eingeweiht. Bürgermeister Paul Larue betonte in seiner Rede, dass die Entscheidung zum Neubau und zum Beibehalten der Trägerschaft seitens der Stadt richtig gewesen sei. Auch in Zeiten knapper Kassen.

„Düren ist eine Schulstadt”, erklärte er, dass die Stadt damit den Anspruch haben müsse, möglichst viele, wenn nicht sogar alle Schulformen anzubieten. Das Geld für die Schule, die aus Kostengründen baugleich mit der Bürgewaldschule ist, hat die Stadt aus den Mittel der Konjunkturpakete I und II genommen.

Die neue Bürgewaldschule wurde Ende 2009 bezogen. Politisch schon lange unumstritten war dagegen die Tatsache, dass sich ein Sanieren der alten Gebäude nicht mehr lohnen würde. Sanierungs- und Betriebskosten seien auf lange Sicht höher gewesen als der Neubau. Das betonte der Dürener Stadtrat nach dem Beschluss zum Neubau vor sechs Jahren.

Der Umzug ist mittlerweile abgeschlossen, die alte Schule wird nach Auskunft des Gebäudemanegements der Stadt im Frühjahr abgerissen.

Henny Roeleveld, die die Schule gemeinsam mit Barbara Kuhn-Röhl leitet, berichtete von den spannenden Umzugsarbeiten. Lehrer und Schüler seien in den vergangenen Wochen damit beschäftigt gewesen, alte Schätze aus dem alten in das neue Gebäude hinüber zu retten.

Mittlerweile ist der Umzug komplett abgeschlossen. Unterricht findet jetzt in 14 Klassen- und 15 Fachräumen statt. Weitere Eckpunkte des V-förmigen Neubaus sind die in das Hauptgebäude integrierte Aula sowie die separate Turnhalle.

Die Aula war die Bühne für das Einweihungsfest. Den meisten Applaus während der Feierstunde heimsten die Schüler ein, die mit einem Theater-Stück sowie mit einem Schwarzlicht-Theater für Stimmung sorgten.
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