Beim Tanz-Training stehen jetzt viele Exta-Stunden an

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Mit Feuereifer sind die Schülerinnen der Ballettschule dabei, wenn es darum geht, von Profitänzer Timur Kinzikeev (links) und Ballettlehrerin Brigitte Pahlke zu lernen, was sie für ihren großen Auftritt auf der Bühne im Haus der Stadt am 16. Dezember brauchen.

Düren. Rund 70 Schülerinnen der Ballettschule Pahlke fiebern vom Scheitel bis zu den Ballerinas dem 16. Dezember entgegen. Dann tanzen sie nämlich bei der „Nussknacker”-Aufführung des Russischen Nationalballetts im Haus der Stadt mit Profis auf der großen Bühne.

Geprobt wird jetzt bereits eifrig unter sachkundiger Anleitung des Solotänzers Timur Kinzikeev vom Russischen Nationalballett.

Brigitte Pahlke hat mit den ausgewählten Schülerinnen gute Vorarbeit geleistet. Die Szenen aus dem „Nussknacker”, an denen ihre Schülerinnen beteiligt sind, wurden ihr zugeteilt, ebenso wie die Vorlage, nach der die Choreografie einstudiert wird. Danach hat sie die Schülerinnen ausgewählt und setzt sie in Gruppen für die verschiedenen Szenen ein.

20 Schülerinnen von fünf bis sieben Jahren werden im „Nussknacker” die Weihnachtsszene mitgestalten als Kinder, die sich über die Bescherung freuen. Zwölf Schülerinnen von sieben bis neun Jahren sind in der Mäuseszene als „Ballettmäuse” im Einsatz. Zehn Mädchen zwischen zehn und 14 Jahren tanzen einen Orientalischen Tanz mit und 20 Kinder von sieben bis neun einen Russischen Tanz, acht Kinder einen Chinesischen Tanz.

Im Ballettsaal der Tanzschule zeigen die Mädchen zum ersten Mal vor den kritischen Augen von Timur Kinzikeev, was sie in knapp drei Monaten auf der großen Bühne zusammen mit den Profitänzern in Szene setzen werden. Das ist natürlich aufregend. Der Solotänzer Timur Kinzikeev und Brigitte Pahlke dämpfen das Lampenfieber der Schülerinnen, die in der Aufregung erst einmal verkehrt rum tanzen. Der Solotänzer schaut eine Weile zu und greift dann ein.

„Einen schönen runden Halbkreis bilden. Der ist nicht schön”, kritisiert er und ordnet den Kreis neu, nimmt kleine Korrekturen an der Haltung der Schülerinnen vor. Dann bindet er seine langen Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen, ein Zeichen dafür, dass es ernst wird, und reiht sich in den Kreis ein, um ganz praktisch zu zeigen „wo es lang geht”. Die Schülerinnen sind mit Feuereifer bei der Sache, und bald klappt die erste Szene wie am Schnürchen.

„Für mich war das ein Versuch”, sagt Brigitte Pahlke, die sich sehr über die Gelegenheit für ihre Schülerinnen freut. „Das ist ein tolles Erlebnis! Wann hat man das schon mal, dass man mit Profis zusammenarbeiten kann.”

Ohne Mehrarbeit geht es für die Schülerinnen nicht. Neben dem einmal wöchentlichen Training stehen Exta-Stunden an. „Die Herbstferien werden wohl mit Sondertrainingseinheiten gefüllt sein.”, sagt Brigitte Pahlke. Dafür lernen die Kinder viel, nicht nur tanzen, sondern auch aufeinander eingehen, Zusammenspiel auf der Bühne, miteinander und mit Erwachsenen.
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