Düren - Beim Stadtlauf geht es um die Zeit und den Spaß

Beim Stadtlauf geht es um die Zeit und den Spaß

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Schneller Start, schneller Lauf: Die Favoriten um den späteren Sieger Ennock Kiplagat (vorne, 2. v.r.) und den schnellsten Dürener Frank Paschke (vorne, 3.v.r. ) dominierten den Dürener Stadtlauf von beginn an.

Düren. „Spaß. Das ist das was zählt.” Konrad Rufledt hatte Spaß. Der 56-Jährige war einer von 810 Menschen, die beim Stadtlauf an den Start gegangen sind. Rufledt, der für den Lauftreff der Firma Gebrüder Kufferath Düren (GKD) startet, war nicht unter den Schnellsten, die am Sonntag ihre Runden durch die Innenstadt gedreht haben.

Dafür war der Kenianer Ennock Kiplagat zuständig, der dem Rest des Teilnehmerfeldes mit einem Start-Ziel-Sieg auf und davon lief. Nach 32:36 Minuten lief der Schwarzafrikaner über die Ziellinie. Mit sattem Vorsprung vor allen Anderen. „Mir hat das heute großen Spaß gemacht”, sagte Rufledt unmittelbar nach seinem Zieleinlauf. Aus der Puste war der Mann von GKD, die mit 28 Startern eine der größten Teilnehmergruppen gestellt hatten, nicht.

Und deswegen störte sich der 56-Jährige auch nicht daran, dass er tendenziell am anderen Ende der Ergebnisliste aufgeführt worden war. Jürgen Bartz hatte er dabei nicht im Nacken sitzen. Bartz kam die Aufgabe zu, das so genannte Besen-Fahrrad zu bedienen. Mit anderen Worten: Er musste hinter dem langsamsten Teilnehmer her radeln. Und in dem Moment, in dem Rufledt im Ziel war, hatte Bartz noch ein Drittel der Strecke vor sich.

Peter Borsdorff war es nicht, den er begleiten musste. Der Mann mit der Sammelbüchse im Einsatz für behinderte Kinder. Er hat zwar die meisten Stops eingelegt, weil ihn die Menschen am Streckenrand immer wieder zu sich gerufen haben, um Geld in seine Spendendose zu stecken. Borsdorff konnte erneut eine besondere Zahl feiern. Beim Stadtlauf hat er die letzten 112 Euro sammeln können, die im gefehlt haben, um 300.000 für den guten Zweck gesammelte Euro komplett zu haben.

Ganz so groß war die Teilnehmerzahl nicht. Aber ein Rekord war’s trotzdem. 810 Menschen bei fünf Wettbewerben - so viele Starter hatte Veranstalter Düren 99 noch nie zu verzeichnen. Es waren 810 zufriedene Starter. Denn nicht nur das Wetter hat gepasst. Sondern auch der Lauf. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr war der im Zielbereich gereichte Tee wünschenswert warm.

„Der Lauf wird immer besser. Das macht richtig Spaß”, lobte Lauf-Routinier Rufledt. „Was noch fehlt ist ein schöner weicher Waldboden. Aber es wäre etwas vermessen, so etwas zu verlangen.” Schnellste Frau war Constance Türk in 37:35 Minuten. Besonders schnell unterwegs waren die erfahrenen Läufer. Frank Paschke war Schnellster Dürener Läufer und mit 34:38 Min.
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