Düren - Beim „DN“-Talk geht es um die Zukunft Dürens

Beim „DN“-Talk geht es um die Zukunft Dürens

Von: inla
Letzte Aktualisierung:
7499915.jpg
Gibt es in Düren zu viele Märkte, die nichts mit der Stadt zu tun haben? Sind Veranstaltungen wie der Biermarkt überflüssig? Auch das soll beim „DN“-Talk besprochen werden. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Wie soll sich Düren entwickeln? Eine einfache Frage, die am Donnerstagabend beim „DN“-Talk so weit wie möglich beantwortet werden soll. Was muss passieren, damit Düren attraktiver, lebenswerter und anziehender wird? Welche Neubauten sind notwendig?

Wie sollten Parks oder Plätze aussehen? Und: Wie kann es gelingen, dass sich die Dürener besser als bisher mit ihrer Stadt identifizieren?

Fragen, die der nun im Entwurf vorliegende Masterplan Innenstadt auch zu beantworten versucht. Stadtplaner Dr. Harald Heinz hat das 250 Seiten starke Werk vergangene Woche vorgestellt und eine Menge Ideen und Vorschläge für die Zukunft Dürens gemacht.

Wollte man den Plan aufteilen, könnten sich drei Bereiche ergeben: Zum einen das Thema Identität. Dabei geht es nicht nur um die Frage, warum viele einen negativen Blick auf Düren haben und wie sich diese Sicht ins Positive umkehren könnte. Es geht auch darum, die für Düren wichtigen Themen Wasser und Papier besser herauszuarbeiten, damit darüber eine Identität geschaffen werden kann.

Der zweite Bereich wären Änderungen, die die Stadt selbst herbeiführen könnte, ohne dafür Millionen Euro in die Hand nehmen zu müssen. Dr. Heinz stellt etwa in Frage, ob Düren so viele Märkte braucht. Der Aachener Stadtplaner hält zum Beispiel einen Bier- oder Geranienmarkt für verzichtbar, weil beide Veranstaltungen nicht unmittelbar für Düren stehen, ganz anders als der Annamarkt etwa, der Dürener Historie aufarbeitet.

Heinz ist zudem dafür, den Weihnachtsmarkt vom Kaiserplatz an die Annakirche zu verlegen. Was halten unsere Talk-Gäste davon? Und was halten Sie, liebe Leser, davon? Wie immer ist es möglich, beim DN-Talk Fragen zu stellen. Löchern Sie unsere Teilnehmer. Ein dritter Bereich des Masterplans sind Projekte, für deren Umsetzung viele Millionen Euro durch private Investoren fließen müssen, zum Beispiel bei Neubauten (Heyder-Grundstück).

Erstmals werden wir beim DN-Talk die Möglichkeit bieten, über unser Facebook-Profil Fragen zu stellen, die dann unserer Runde gestellt werden. Die Antworten werden dann sofort online in unserem Liveblog veröffentlicht, eine Art Live-Ticker also.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert