Düren - Bei der „Alpenländischen Weihnacht” fließen Tränen

Bei der „Alpenländischen Weihnacht” fließen Tränen

Von: Sandra Kinkel
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Stefanie Hertl im Duett mit Mi
Stefanie Hertl im Duett mit Michael Hartl (rechts) und einem Schneemann. Für die musikalische Begleitung der „Alpenländischen Weihnacht” in der Arena Kreis Düren sorgte Mario Frank (Mitte) mit seiner Band. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Am Ende wischten sich nicht nur die Musikerinnen und Musiker auf der Bühne mehr oder weniger verstohlen eine Träne aus dem Augenwinkel. Fast dreieinhalb Stunden hatten die Akteure der Alpenländischen Weihnacht die rund 2000 Volksmusikfreunde in der Arena in ihren Bann gezogen.

Und wer bis Donnerstagabend noch nicht in Weihnachtsstimmung war, der war es spätestens jetzt: Marianne und Michael, Belsy und Florian, Stefan Mross, Stefanie Hertel und ihr Vater Eberhard, Bassbariton Ronny Weiland sowie die „Mario-Frank-Band” entführten ihr begeistertes Publikum in eine heile Welt - aber für die Männer und Frauen im Haus der Stadt war es genau das, was sie sich von dem Abend in der Arena erhofft hatten.

Flott und weltlich zu Beginn

Los ging das Konzert flott und weltlich, alle Künstler präsentierten ihre eigenen Hits, es gab zum Beispiel den „Zillertaler Hochzeitsmarsch”, eine deutsche Fassung des Abba-Hits „Fernando” oder „Fang das Licht” in einem Duett von Stefanie Hertel und Stefan Mross. Schön auch das Lied, das Stefanie ihrer kleinen Tochter Johanna gewidmet hat. Weihnachtlich-besinnlich, aber nicht minder fröhlich ging es dann im zweiten Teil des Konzertes zu. Es gab traditionelle Weihnachtsklänge aus den Bergen, eine Weihnachtsgeschichte, aber auch traditionelle Weihnachtslieder wie „O du fröhliche” oder den „Kleinen Trommler”.

Das gesamte Konzert wurde live gesungen und musiziert, und alle Musiker und Sänger auf der Bühne erwiesen sich wirklich als ausgewiesene Profis, die offenbar jede Menge Spaß daran hatten, was sie taten. Jedenfalls vermittelten sie eine ungeheure Freude, nahmen Kontakt zu ihrem Publikum auf und freuten sich über die vielen Geschenke, die ihnen auf die Bühne gebracht wurden.

Für Marianne und Michael und ihre Gäste war der Abend in Düren übrigens der letzte einer fast vierwöchigen Tournee. „Wir waren ein tolles Team”, so Michael Hartl. „Und die Tour mit Euch hat wahnsinnig viel Spaß gemacht.”

Vermutlich ging es den anderen Künstlern auch so, der Abschied von Bühne und Publikum ist ihnen jedenfalls sichtlich schwer gefallen.
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