Bei Alesco in Langerwehe laufen Verkaufsverhandlungen

Von: mv
Letzte Aktualisierung:
Grünes Vordach als Zeichen be
Grünes Vordach als Zeichen besonderer Wertschätzung des Umweltschutzgedankens: Die Spitze des Langerweher Unternehmens Alesco befindet sich in Verkaufsverhandlungen. Foto: Margret Vallot

Langerwehe. Schon im April dieses Jahres hatte die Firma Alesco in Langerwehe Antrag auf ein eigenständiges Sanierungsverfahren gestellt. Mittlerweile soll die Firma zahlungsunfähig sein.

Gläubiger sollen eine Bank und mehrere andere Firmen sein. Und: Es soll mindestens einen Investor geben, mit dem zur Zeit Verkaufsverhandlungen geführt werden.

„Wir sind in Übernahmeverhandlungen”, bestätigte am Montag Heinz Mundt, einer der drei Geschäftsführer. Er und auch der Betriebsratsvorsitzende waren zu keinerlei weiteren Auskünften bereit, um die Verhandlungen nicht zu stören.

Alesco hatte Anfang diesen Jahres noch 220 Mitarbeiter, später war immer von 164 die Rede, jetzt sollen es nur noch 144 sein. Am 2. Oktober, also vor wenigen Tagen, seien 20 Mitarbeiter freigestellt, aber nicht entlassen worden, so war zu erfahren. Löhne und Gehälter seien bis jetzt immer gezahlt worden.

Die Vorzeige-Firma fertigt flexible Verpackungen aus Kunststoff. Die Auftragslage sei normal, so hieß es. In der Branche haben sich aber innerhalb eines Jahres die Rohstoffpreis um 40 Prozent erhöht. Das macht der Firma in Langerwehe schwer zu schaffen.

Zum Sachverwalter wurde der Mönchengladbacher Rechtsanwalt Emil Rinckens bestellt, der allerdings auch Montag nicht zu sprechen war.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert