Düren - Beachvolleyballturnier: Spiel im Sand für den guten Zweck

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Beachvolleyballturnier: Spiel im Sand für den guten Zweck

Von: jul
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Beim Kampf um den Ball zeigten
Beim Kampf um den Ball zeigten die Beacher so manche spektakuläre Szene. Spieler und Zuschauer kamen auf ihre Kosten. Foto: Julian Loevenich

Düren. Der Ball wird hoch vorgelegt, dann steigt der Mann in die Luft und schmettert ihn über das Netz. Auf der gegenüberliegenden Seite schmeißt sich die junge Dame noch in den Sand, um das Übel zu verhindern. Erfolglos. Die Rurbeach47-Volleyball-Anlage des Dürener Turnvereines war jetzt voll von sportbegeisterten Menschen.

Zum neunten Mal fand das BFW-Beachvolleyball-Turnier statt. Organisiert vom Berufsförderungswerk ist es mittlerweile neben dem DKB-Turnier der bekannteste Wettbewerb für Beac h-Volleyball-Fans in Düren. „Vor neun Jahren”, so Sascha Fackeldey vom BFW, „fingen wir mit 16 Mannschaften an und heute sind hier 32. Einigen mussten wir auch eine Absage erteilen, weil es sonst einfach zu viele geworden wären.”

Mitmachen kann jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist. „Heute sind hier Profis, aber auch solche, die sich zumindest mit dem Ball nicht selber umbringen”, witzelt Fackeldey ein wenig über den Leistungsunterschied. Aus drei Personen besteht ein Team, wobei sie zwischen Männern und Frauen gemischt sein müssen. Dass sich die Teams manchmal selbst nicht so ganz ernst nehmen machen Namen wie „Nur Bier kann uns schlagen” oder „Schneewitchen und die zwei Zwerge” mehr als deutlich. Gestartet wird in insgesamt acht Gruppen zu vier Mannschaften, die gekreuzt gegeneinander antreten.

Daraus resultieren Partien, welche die Spreu vom Weizen trennen. Doch egal, wie stark die einzelnen Leistungsniveaus sind, alle kämpfen. Selbst der eintretende Regen findet kaum Beachtung. Sascha Fackeldey: „Da wird einfach weiter gespielt, die sind hart im nehmen.”

Von einer ganz anderen Seite zeigen sich die Sportler abseits des Sandplatzes. Das gesamte eingenommene Geld an der Cafeteria kommt zum einen dem BFW- Förderverein und zum anderen dem Comped-Projekt der Thüringisch-Kambodschanischen Gesellschaft zu Gute. Projekte, die sich vor allem sehbehinderten Menschen widmen.
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