Bau des Kindergartens Arnoldsweiler verzögert sich

Von: bugi
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Das neue Kindergartengebäude in Arnolsweiler liegt im Zeitplan, bei den Außenanlagen hinkt man hinterher.

Düren. Die Fertigstellung des neuen Kindergartens in Arnoldsweiler verzögert sich: Die Außenanlagen können nach derzeitigen Stand nicht bis zum geplanten Einzugstermin Mitte September fertiggestellt werden. Knapp 1,4 Millionen Euro investiert die Stadt in den neuen Kindergarten in der Kleiststraße, in dem die Awo als Träger fungiert.

Noch beim Richtfest im April ging die Stadt davon aus, dass passend zum neuen Kindergartenjahr Mitte September der Umzug des Awo-Kindergartens aus dem ehemaligen Kloster, wo man sich die Räume mit einer Altenstube und dem Jugendzentrum teilt, in den größeren Neubau erfolgen kann. Das ist inzwischen zumindest mit einem Fragezeichen versehen. Dabei liegt der Bau des Kindergartens voll im Zeitplan, wie auf „DN“-Anfrage Sprecher Helmut Göddertz von der Stadt Düren bestätigt: „Nur beim Außengelände kann es zu einer Verzögerung zwischen zwei und vier Wochen kommen. Das hängt auch damit zusammen, dass die Anlage kindgerecht etwas aufwändiger gestaltet werden soll.“

Diskutiert werden bei der Stadt deshalb zwei Alternativen: Ein Verbleib im alten Gebäude, bis die Anlage komplett fertiggestellt ist, oder ein Umzug zum geplanten Termin Mitte September. Göddertz: „Das hätte dann aber zur Folge, dass die Kinder die Außenanlagen vielleicht bis Mitte Oktober nicht nutzen können.“ Nicht ganz einfach ist die Situation auch deshalb, weil im Neubau eine zusätzlich Gruppe zur U 3-Betreuung eingerichtet werden soll. „Wir werden gemeinsam mit dem Träger nach einer Lösung suchen, wenn es zu einer Verzögerung kommen sollte“, verspricht Bea-trix Prescher vom Dürener Jugendamt. Vorstellbar sei, dass am bisherigen Standort Räumlichkeiten für die zusätzliche Gruppe zur Verfügung gestellt würden.

Ebenso könne in Kooperation mit dem Katholischen Kindergarten nach einer vorübergehenden Lösung gesucht werden. Eltern müssten sich demnach keine Sorgen machen, dass die angemeldeten Kinder eventuell nicht betreut würden. Prescher: „Wir werden alles daran setzen, den ursprünglichen Termin zu halten.“

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