Bald auch in Langerwehe „Stolpersteine”

Von: kin
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Langerwehe. In Langerwehe sollen „Stolpersteine” verlegt werden. Das hat der Kultur-Ausschuss beschlossen. Der Künstler Gunter Demnig erinnert mit diesen kleinen Messing-Steinen im Trottoir an die Opfer der Nazi-Zeit in Deutschland.

Inzwischen liegen Stolpersteine in über 500 Orten Deutschlands (auch in Düren) und Europas. „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist”, sagt Demnig.

„Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten.” In Langerwehe koordinieren Marie-Theres Jung und die katholische Frauengemeinschaft das Projekt „Stolpersteine”.

„Es hat in Langerwehe sieben jüdische Familien gegeben, die deportiert worden sind”, so Marie-Theres Jung. Die Stolpersteine werden durch Sponsoren finanziert. „Ein Stein kostet 95 Euro. Mal sehen, wie viele wir zusammen bekommen.”
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