Düren - Bahnhofsumfeld aufwerten: Ideenbörse für attraktivere Ansichten

CHIO-Header

Bahnhofsumfeld aufwerten: Ideenbörse für attraktivere Ansichten

Von: Ingo Latotzki
Letzte Aktualisierung:
6388621.jpg
Dunkle Ecken, wie hier die Bahnunterführung zum Haus der Stadt, sollen aufgehellt werden. Foto: Ingo Latotzki
6388625.jpg
Nördlich des Bahnhofs präsentiert sich dieses leer stehende Kiosk, das wild plakatiert ist.
6388637.jpg
Auch für den Zentralen Omnibusbahnhof gibt es Ideen – bin hin zu einer Verlegung zum Langemarckpark.

Düren. Schmuddelige Ecken, Billigläden, marode Häuser, dunkle Ecken, Kriminalität: Dies Schlagworte fallen oft, wenn vom Bahnhofsumfeld und der Josef Schregel-Straße die Rede ist. Um die Situation zu verbessern, wurde seit März 2010 eine Analyse erarbeitet, die den etwas sperrig klingenden Titel „Handlungskonzept Josef Schregel- Straße/Bahnhofsumfeld“ trägt.

Auf mehr als 100 Seiten hat der Arbeitskreis Innenstadt nicht nur eine Bestandsaufnahme, sondern für unterschiedliche Themen auch konkrete Vorschläge gemacht, wie sich der Bereich nördlich der Innenstadt verbessern lässt.

Die Autoren des Konzepts sind sich einig: „Die Aufwertung der Josef Schregel-Straße kann nur gelingen, wenn sich vor allem Eigentümer und Gewerbetreibende aktiv beteiligen.“

Als Ziele wurden unter anderem formuliert: Stärkung der Einzelhandelsqualität, eine Verbesserung des Images, ein Management der Geschäftsleerstände, eine Verbesserung der Verkehrssituation, Beseitigung der Angsträume. Für die Umsetzung der Ziele können beim Land teils 80-prozentige Zuschüsse beantragt werden.

Den Rest muss die Stadt selbst oder über Sponsoren und Stiftungen aufbringen. „Das Konzept muss politisch ernst genommen werden“, sagt Barthel Labenz, der Leiter des Arbeitskreises Innenstadt. Letztlich entscheidet der Rat über die zahlreichen Vorschläge und Ideen (siehe Info-Kasten).

Das Handlungskonzept wird in den gesamtstädtischen Masterplan, der bis Herbst 2014 erarbeitet wird, einfließen. Erst danach sollen Zuschüsse beantragt werden. Bis dahin werden Maßnahmen umgesetzt werden, die nicht so kostenintensiv sind. Beispiel Sauberkeit.

Der Dürener Service Betrieb wird weiter ein verstärktes Auge auf das Gebiet haben. Wuchernde Sträucher sind zurück geschnitten worden. Zudem soll die Beleuchtung dunkler Ecken, etwa an der Unterführung zum Haus der Stadt, verbessert werden. Immobilieneigentümer können sich überdies über die Stadt beraten lassen, welche Möglichkeiten bestehen, ihre Objekte zu sanieren.

Das Handlungskonzept ist eine Ideenbörse. Barthel Labenz macht das an der Frage deutlich, was mit der Josef Schregel-Straße geschehen soll. Das Meinungsbild im Arbeitskreis reichte vom Vorschlag, eine komplette Fußgängerzone einzurichten, bis hin zu breiteren Bordsteinen für mehr Außengastronomie. Zu hören war auch das: Alles lassen wie es ist.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert