B56n: Landesbetrieb hofft auf Baubeginn im 3. Quartal

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Düren. Die Anschubfinanzierung steht zwar im Bundeshaushalt, wann aber mit dem Bau der Ostumgehung Düren (B 56n) begonnen werden kann, steht weiter in den Sternen. „Wir bereiten alles vor, müssen aber weiter auf die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster warten“, erklärte am Freitag Ludger Klein vom Landesbetrieb Straßenbau NRW. Ein Grundstückseigentümer hat bekanntlich gegen den Planfeststellungsbeschluss geklagt.

Wann das Gericht entscheiden wird, ist weiter unklar. Dr. Ulrich Lau, Vorsitzender Richter am Oberverwaltungsgericht Münster, erklärte am Freitag auf DZ-Nachfrage, dass mit einem Prozess nicht vor Juni zu rechnen ist.

Der Landesbetrieb hofft, noch im dritten Quartal grünes Licht aus Münster zu bekommen, damit schon einmal mit dem Bau der Brücke über die Eisenbahn begonnen werden kann. Um die Fertigstellung des Gesamtprojekts nicht auf Jahre zu verzögern, müsste sie in den Osterferien des kommenden Jahres über die Gleise geschoben werden, wenn die Bahnstrecke für den Abriss der Schoellerstraßenbrücke ohnehin bereits gesperrt wird.

Sollte dieser Termin für die B 56n-Brücke nicht eingehalten werden können, muss der Landesbetrieb mit der Deutschen Bahn eine neue Sperrpause vereinbaren. Und das könnte recht lange dauern.

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