Düren - B 56: Jetzt müssen die Bundestagsabgeordneten helfen

B 56: Jetzt müssen die Bundestagsabgeordneten helfen

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Das Oberverwaltungsgericht Mü
Das Oberverwaltungsgericht Münster hat den Bau der B 56 neu (Verlauf siehe Grafik) vorläufig gestoppt. Rolf Delhougne, Chef der CDU-Mittelstandsvereinigung fordert nun mehr Engagement von den drei Dürener Bundestagsabgeordneten.

Düren. Für CDU-Mittelstandschef Rolf Delhougne ist die Lösung nahe liegend: „Alle drei Dürener Bundestagsabgeordneten müssen jetzt endlich dafür sorgen, dass die Gelder für den Bau der neuen B 56 bereitgestellt werden.”

Vor anderthalb Wochen war es, als das Oberverwaltungsgericht in Münster geurteilt hatte, dass die Klage eines Dürener Landwirtes gegen die Trasse der geplanten B 56 n aufschiebende Wirkung habe - und nun eben nicht mehr gebaut werden kann, bis in der Hauptverhandlung entschieden ist.

Noch so viele Plakate...

Die Begründung des Gerichts ist gleichsam spannend: Da der Bund bisher nicht mal Angaben dazu gemacht hat, wann denn Gelder für den Bau der Umgehungsstraße bereit gestellt würden, könne man keine Eile erkennen und schon gar keine Notwendigkeit „für Vollzugsmaßnahmen”, wie etwa die Enteignung des rund 63.000 Quadratmeter großen Grundstückes. Rolf Delhougne: „Wir können noch so viel Plakate für den Bau der Umgehungsstraße aufhängen - das ist nicht entscheidend.”

Viel wichtiger sei es eben, dass alle drei Dürener Bundestagsabgeordneten „sich an einen Tisch setzen und die Haushälter in ihren jeweiligen Fraktionen davon überzeugen, dass der Bund endlich das Geld für dieses wichtige Projekt bereit stellt”. Und, so der CDU-Mittelstandschef weiter, „daran sollte man alle drei Bundestagsabgeordneten bei der nächsten Bundestagswahl messen”.

In den Augen von Delhougne ist die B 56 n „das wichtigste Projekt in diesem Jahrhundert”. Denn: „Alles, was wir uns in punkto Stadtentwicklung überlegen, nutzt gar nichts, wenn wir die Umgehungsstraße nicht erhalten.”
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