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„Ausstieg ist richtig“: Umweltminister Altmaier in Düren

Von: kin
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Peter Altmaier zu Besuch bei der Kreis Dürener CDU. Foto: S. Kinkel

Düren. An Düren hat Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) allerbeste Erinnerung. Und zwar nicht nur, weil er, wie er sagt, den Dürener Staatssekretär Thomas Rachel sehr schätzt und seit 1994 eng mit ihm zusammenarbeitet. Nein, Peter Altmaier war schon 1972 einmal an der Rur.

„Mit meinen Eltern habe ich als 14-Jähriger Urlaub in Heimbach gemacht“, so der heute 55-Jährige. „Damals durfte ich zum ersten Mal mit meinem Vater ein Bier trinken. Das waren meine ersten Erfahrungen mit erneuerbaren Energien. Und denen bin ich bis heute treu geblieben.“

Trotz großer Hitze und Annakirmes, die Altmaier nach seinem Vortrag übrigens auch noch besucht hat, waren rund 150 Menschen gekommen, um zu hören, was der Minister zu sagen hatte. Es ging – natürlich – um die Energiewende und erneuerbare Energien. „Deutschland muss bei der Energiewende die Nase vorn haben“, so Altmaier.

„Die Revolution in der Unterhaltung- und der Mikroelektronik haben wir schon verpasst.“ Die Energiewende, so Altmaier, sei dann ein Erfolg, wenn Deutschland auch nach dem Ausstieg aus der Kernenergie noch zu den wohlhabendsten Ländern der Welt gehören würde. „Meine Partei hat sich Umweltschutz und Wohlstand zum Ziel gemacht.“

Subventionen begrenzen

Altmaier betonte, dass erneuerbare Energien „irgendwann wettbewerbsfähig und preiswert“ sein müssten. „Die Subventionen für diese Energien müssen begrenzt werden.“ Wichtig sei zudem auch der Ausbau der Stromleitungen. „Das hat Rot-Grün versäumt. Wir haben mit dem Bundesnetzplan die Möglichkeit geschaffen, neue Stromnetze schneller bauen zu können.“

Er wisse, so Altmaier weiter, dass viele Menschen enorme Probleme mit den Energiekosten hätten. „Wir brauchen in Deutschland eine Strompreisbremse. Auch dafür wird die CDU sich mit aller Kraft einsetzen.“ Die Energiewende sei gewollt und der Ausstieg aus der Atomenergie richtig. „Wir müssen uns aber darüber klar sein, dass wir beides nicht mit links schaffen können.“

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