Nideggen - Ausstellung von Christina Klosterhalfen im Dürener Tor.

Ausstellung von Christina Klosterhalfen im Dürener Tor.

Von: ale
Letzte Aktualisierung:
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Dieses Ölgemälde von Christina Klosterhalfen hängt im Turm des Dürener Tors. Licht- und Schattenseiten einer Persönlichkeit stellt die Frau mit dem fragenden Blick dar. Foto: Anneliese Lauscher

Nideggen. Im Dürener Tor begegnet dem Besucher zurzeit „Vielfalt in Form und Farbe”. Die Ausstellung von Christina Klosterhalfen hat diesen Titel verdient.

Als Peter Esser, der Vorsitzende des Kunst- und Museumsvereins Nideggen, am Freitagabend die Ausstellung eröffnete, ließ er durchblicken, dass ihm persönlich die Kohlezeichnungen sehr gut gefallen. Die Arbeiten zeugen von Akribie und Können. Und bei einigen Öl- und Acrylarbeiten sollte man „wach sein”, damit man versteckte Details aufspüren kann.

Tatsächlich bietet sich dem Betrachter eine Vielfalt, sowohl in den Techniken als auch in den Motiven. Aquarellfarben auf Leinwand zeigen ein ungewohntes Leuchten und eine stärkere Intensität. Das teilt sich dem Betrachter beim Bild „Mehrfarbige Schlange” mit: Da hat sich eine Frau eine Schlange um den Hals gelegt; sie hat möglicherweise gar nicht so ein sanftes Wesen, wie es auf den ersten Blick aussieht. Vielleicht ist sie auch eine Schlange?

Impressionen aus fernen Ländern

Ein anderes Aquarell ist die Arbeit „Mädchen mit Tauben”; eine fast schwebende, leichte Gestalt im duftigen weißen Kleid, umgeben von weißen Tauben, zieht die Blicke auf sich; unwillkürlich lässt man die Blicke wandern - von den zarten zu den kräftigen Farbtönen, bis zum gelb-orangen Hut, an dem ein blaues Band flattert.

Erinnerungen an Reisen haben sich der Malerin eingeprägt, das spürt man ganz besonders bei den australischen Impressionen und den Motiven aus Afrika. Ein Nashorn kommt in behäbiger, schwerfälliger Bewegung auf den Betrachter zu, bei all seiner Kraft und Wildheit hat es doch einen freundlichen Blick! Eine Portraitzeichnung von Mutter und Kind ist mit Pastellkreide gemalt, eine afrikanische Frau hält ihr Kind, man spürt die Nähe und Innigkeit. Bei einem anderen Portrait wird die „Persönlichkeit” mit Licht- und Schattenseiten dargestellt: Das Gesicht einer Frau spiegelt sich, wird sozusagen einmal in der hellen und einmal in der schattigen Seite gezeigt.

Noch bis zum 12. Juli ist die Ausstellung zu sehen, und zwar dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr.
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