Ausstellung „Begegnung“ im alten Wasserturm in Merzenich

Von: Gudrun Klinkhammer
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Roswitha Ritterbach liebt die schnelle Malerei mit Tusche auf Papier. Foto: Gudrun Klinkhammer

Düren. Die Begegnung an sich ist Roswitha Ritterbach sehr wichtig, daher betitelte sie jetzt eine ganze Ausstellung mit diesem Begriff. Am Sonntag, 5. Oktober, eröffnet Gottfried Schwarz, der Vorsitzende des Vereins „Kultur und Denkmal Merzenich“, um 16 Uhr die Ausstellung „Begegnung“ im alten Wasserturm in Merzenich.

45 größere und gut 60 kleine Exponate werden zu sehen sein. Roswitha Ritterbach lebt in Frechen, sie studierte Pädagogik und Kunst in Köln und gestaltet seit 1980 mit ihren Arbeiten Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. Die Malerin gehört dem „Kreidekreis“ an, dabei handelt es sich um einen Lehrer-Künstlerzirkel im Rhein-Erft-Kreis. Im Zentrum der Bilderschau im alten Wasserturm stehen Tuschearbeiten. Schwarze Farbe auf weißem Grund, die schnell mit dem Pinsel gewischt wurde.

Mittels Tusche entstehen Figuren, deren grobe Konturen erkennbar sind, deren Gesichtszüge aber nur erahnt werden können. Zu Paaren stellt die Malerin die Figürchen zusammen. Mal strahlen die Zweiergruppen Harmonie aus, wirken, als würden sie zusammen tanzen. Mal strahlen die Paare Disharmonie aus und wirken nicht besonders zufrieden.

Zu ihrem Werdegang sagt Roswitha Ritterbach: „Angefangen hatte ich mit Aquarellmalerei, doch durch einen persönlichen Schicksalsschlag – ich verlor meine Tochter – konnte ich die Farben irgendwann nicht mehr ertragen.“ Sie erzählt weiter, dass sie die Tusche für sich entdeckte: „Ich stieg auf Tusche um. Mit dieser Farbe muss man schnell agieren, lässt sie mit einem Wisch los. Verbesserungen sind im Nachgang nicht möglich.“

Generell experimentiert Roswitha Ritterbach gerne, das fällt in der vierten Ausstellungsetage im Wasserturm auf. In einer Vitrine befinden sich Flaschenkorken, die zu kleinen Püppchen und Figürchen umgestaltet wurden. Zu sehen ist die Ausstellung „Begegnung“ im Wasserturm in Merzenich am Sonntag, 5. Oktober, von 16 bis 18 Uhr, am Samstag, 11. Oktober, von 16 bis 18 Uhr und am Sonntag, 12. Oktober, von 11 bis 18 Uhr.

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