Ausstellung „Annakirmes“: Nicht jeder mag Achterbahnen

Von: Julian Loevenich
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Bürgermeister Paul Larue, Professor Herbert Schmidt, der Fotograf Jörg Henke und Platzmeister Achim Greiff (v.l.) gehörten zu den Ersten, die sich die Fotoschau ansehen konnten. Foto: Julian Loevenich

Düren. Während einige mit purer Freude von der ersten Reihe aus hinunter schauen, krallt sich so manch einer weiter hinten völlig verkrampft an der Halterung fest. Ein von Angst durchzogenes Gesicht blickt gen Abgrund. Achterbahnfahrt empfindet eben jeder anders.

Und das zeigt perfekt die am Dienstagabend eröffnete Ausstellung „Annakirmes“ in der Besucherhalle der Sparkasse Düren. Seit Kindestagen schon ist Jörg Henke Stammgast auf der Annakirmes. In den vergangenen Jahren nahm der Hobbyfotograf dann seine Kamera mit, um den Augenblick festzuhalten. Bildmaterial aus zehn Jahren hat sich da bis heute zusammengetragen.

Atmosphäre wird spürbar

„Davon sehen Sie hier 26 Motive“, so Henke. Es sind 26 ganz unterschiedliche Motive. Da erstreckt sich die Kirmes in der Totalen, wirkt gewaltig, ruhig. Dann auf einem anderen Bild ist Henke die Aufnahme der Fahrgäste auf einem sich überschlagenden und drehenden Gerät gelungen – die Dynamik, ja die ganze Atmosphäre mit ihren Gerüchen und Geräuschen wird spürbar.

„Gut für die Region“

Dazu ist das Foto gestochen scharf. Jeder Gesichtsausdruck kann bis ins kleinste Detail analysiert werden. Und hier will die Ausstellung unter anderem hin: Die Fotowände sollen wirken, Augenblicke offenbaren, in denen es so vieles zu entdecken gibt, lässt man sich denn auf diese ein. Aber auch, das ist selbstverständlich, sollen die Aufnahmen einstimmen auf die diesjährige Annakirmes, denn, so Paul Larue, „wir befinden uns auf der Startbahn Kirmes.“ Platzmeister Achim Greiff hielt mit Blick auf die Ausstellung fest: „Die Annakirmes ist gut für die Region.“

Zu sehen ist die Schau bis 12. Juli zu den üblichen Öffnungszeiten.

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