Aus diesem Austausch gehen Freunde hervor

Von: Andreas Bongartz
Letzte Aktualisierung:
israel08_bu
Der deutsch-israelische Jugendaustausch nimmt wieder Fahrt auf: Bürgermeister Paul Larue konnte jetzt erstmals seit vielen Jahren wieder israelische Jugendliche zu Besuch in Düren begrüßen. Foto: Andreas Bongartz

Düren. Solche Momente sind extrem rar gesäät, meint Ilona Goldman aus Israel: 16 Jugendliche befinden sich in einem Raum und alle sind sie der gleichen Meinung: Düren - das sei eine sehr schöne Stadt, mit sehr schönen Häusern und sehr gepflegten Straßen. Kurzum: Den jungen Leuten aus Nesher in Israel gefällt es in Düren richtig gut!

Seit Samstag ist die Gruppe zu Besuch in Düren und Bürgermeister Paul Larue sowie Berthold Becker vom städtischen Jugendamt sind mit den Jugendlichen einer Meinung - dass der deutsch-israelische Jugendaustausch wieder mit Leben gefüllt wird, ist eine gute Sache.

Dieser war nämlich seit 2000 wegen der wieder aufgeflammten Unruhen zwischen Israelis und Palästinensern zum Erliegen gekommen. Im vergangenen Jahr waren dann das erste Mal seit langer Zeit wieder Dürener Jugendliche zu Besuch in Israel. Jetzt erfolgte der Gegenbesuch.

So zeigte sich Bürgermeister Larue denn auch erfreut die jungen Israelis im Rathaus begrüßen zu können. „Die Beziehungen zwischen Israel und Deutschland waren, sind und bleiben ganz besondere”, so der Bürgermeister. Gerade aufgrund der schlimmen Ereignisse der Vergangenheit sei der Jugendaustausch zwischen den beiden Ländern so bedeutsam. „Hieraus können lebende Freundschaften entstehen.”

Dass dies auch passiert, weiß Berthold Becker nur zu gut. Als junger Jugendpfleger hat Becker den Austausch, den das Jugendamt mit dem Stadtjugendring organisiert, 1987 mit ins Leben gerufen. „Über die Jahre sind viele Freundschaften entstanden, die auch über den Austausch hinaus Bestand haben”, berichtet Becker und erzählt von regelmäßigen Besuchen aus Israel zu den Jazztagen oder Dürenern die zu Hochzeiten nach Nesher eingeladen wurden.

In der Woche des Austauschs haben die jungen Israelis ein volles Programm: Es geht für sie ins Phantasialand, nach Brüssel und nach Berlin. In Düren besuchen sie unter anderem das Burgau Gymnasium und fahren mit Kajaks und Kanadiern auf der Rur bis nach Zerkall.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert