Vossenack - Aus Äpfeln wird ein leckerer Saft

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Aus Äpfeln wird ein leckerer Saft

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Eine neue Saftpresse wird am 30. Oktober in Vossenack stationiert. Schon das bloße Zuschauen lohnt sich, heißt es in der Ankündigung.

Vossenack. Die Bund-Kreisgruppe Düren betreibt in Zusammenarbeit mit der Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung (DGA) seit Herbst 2010 ein Saftmobil. Dieses Mobil kommt am 30. Oktober ab 10 Uhr zur Grundschule in Vossenack.

Dort können Äpfel aus eigenen Gärten und Streuobstwiesen gepresst werden. Ab einer Menge von 40 Kilogramm Äpfel bekommt der Anlieferer den Saft von den eigenen Äpfeln. Es können auch geringere Mengen angeliefert werden, dann kann nur nicht garantiert werden, dass ausschließlich der Saft der eigenen Äpfel mit nach Hause genommen wird.

Der Ablauf ist folgendermaßen: Jemand bringt seine Äpfel (es kann auch Fallobst und wurmstichig sein). Dabei ist es im eigenen Interesse, die faulen Äpfel vorher auszusortieren. Die Äpfel werden im Bottich gewaschen und im Schredder zerkleinert. In der Packpresse wird geschichtet und gepresst. Pro Kilo Äpfel gibt es etwa (je nach Sorte) 0,7 Liter Saft. Der gepresste Saft wird durch ein Pasteurisiergerät gepumpt, schonend auf 80 Grad Celsius erhitzt und dann sofort in Fünf-Liter-Kunststoffschläuche mit Zapfhahn heiß abgefüllt. Diese kommen in einen Pappkarton (den man im nächsten Jahr wieder verwerten kann).

So wird der Saft (ohne Chemie) für wenigstens zwei Jahre haltbar gemacht. Im angebrochenen Behälter bleibt der Saft zwei bis drei Monate (liegend) haltbar. Es sind auch Zehn-Liter- Packungen möglich, die müssen jedoch rechtzeitig angemeldet werden (02429/1502). Es besteht auch die Möglichkeit, Rohsaft mitzunehmen (zum schnellen Verbrauch oder für Apfelwein- oder Cidre-Herstellung). Wer viele Äpfel hat, aber nur wenig Saft möchte, kann das verrechnen lassen.

Das eingenommene Geld dient zur Bezahlung der Arbeitskräfte der DGA und zur Erhaltung von Streuobstwiesen in der Region. Die Helfer des BUND arbeiten ehrenamtlich. Wer möchte, kann Pressrückstände als Tierfutter (oder zur Kompostierung) mitnehmen. Preise: 5 Liter pasteurisiert 5 Euro (10 Liter 9 Euro), Apfelrohsaft 0,30 Euro pro Liter , für 50 Kilo Äpfel erhält man 2 x 5 Liter (10 Liter) pasteurisierten Saft.

Wenn genug von dem Getränk vorhanden ist (durch Verrechnung), kann man auch Saft kaufen, ohne Äpfel zu liefern. Der kostet dann sechs Euro pro Fünf-Liter-Packung.
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