Weißenfels/Düren - Auf den Spuren des Alten Fritz unterwegs

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Auf den Spuren des Alten Fritz unterwegs

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Die Dürener Traditionsgruppe
Die Dürener Traditionsgruppe „Fridericus Rex” unternahm jetzt einen Ausflug ins 18. Jahrhundert. DIe Truppe war zu Gast in Weißenfels in Sachsen-Anhalt.

Weißenfels/Düren. Eine Burg auf weißem Felsen gab der Stadt Weißenfels an der Saale ihren Namen. Dorthin, genauer gesagt in den Ortsteil Burgwerben, hatten der Traditionsverein „Churfürstlich-Sächsisches Infanterieregiment Prinz Clemens” in Sachsen Weißenfels und die „Freydragoner von Kleist” aus Spergau zu einem großen Biwak zum Gedenken an die Schlacht bei Rossbach eingeladen.

In dieser Schlacht, die am 5. November 1757 stattfand, besiegte der preußische König Friedrich der Große die Franzosen unter dem Prinzen von Soubise. Friedrich II. wurde nach dem Gefecht, das er selbst eher nüchtern als überheblich als „Spaziergang” bezeichnet hatte (in der Tat stellte das französische Heer in seinem damaligen desolaten finanziellen und moralischen Zustand keine besonders schwere Hürde für die kampf- und sieggewohnten preußischen Bataillone dar), als Idol verehrt.

Eine Nacht im Schloss

Nach der Schlacht verbrachte Friedrich II. die Nacht im Burgwerbener Schloss. Neben den zahlreichen Regimentern und zivilen Darstellern des 18. Jahrhunderts war auch die Dürener Traditionsgruppe „Fridericus Rex” der Einladung nach Sachsen-Anhalt gerne gefolgt war.

Manöver nachgespielt

Neben Manövern, einem großen Festumzug und der Einweihung einer Gedenktafel gab es für Liebhaber der Barockmusik ein Konzert in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche der evangelischen Gemeinde Burgwerben, dargeboten von der Gruppe „Trio Rokolino” aus Berlin.

Für die Truppe aus Düren war die Fahrt nach Sachsen-Anhalt ein unvergessliches Erlebnis.
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