Köln/Arnoldsweiler - Arnoldsweiler gegen 1. FC Köln stark

Arnoldsweiler gegen 1. FC Köln stark

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Kniefall: Manuel Spies kann FC-Kapitän Miso Brecko in dieser Situation nicht stoppen.

Köln/Arnoldsweiler. Zweimal binnen 24 Stunden hatten die Platzwarte des 1. FC Köln den Rasen im Franz-Kremer-Stadion am Geißbockheim von Schnee und Eis befreit. So wichtig war FC-Trainer Holger Stanislawski am Montag der Test gegen Mittelrheinligist Viktoria Arnoldsweiler. Den Rest besorgte die Rasenheizung.

Zwölf Tage vor dem Pflichtspiel gegen Erzgebirge Aue wollte Kölns Trainer gegen eine tiefklassigere Mannschaft noch einmal taktische Varianten ausprobieren, musste aber beim 1:0-Erfolg erkennen, dass lange noch nicht alle Rädchen ineinandergreifen und seine Spieler weiter zu viele Chancen benötigen.

Vor allem in der ersten Halbzeit, in der Kölns Neuzugang Stefan Maierhofer das Sturmzentrum der „Geißböcke“ besetzte, agierte der Bundesliga-Absteiger über die Außenpositionen gegen engagiert kämpfende und von Trainer Bernd Lennartz gut eingestellte „Kleeblätter“ oft ideenlos. Und wenn sich auf dem tiefen, aber gut bespielbaren Rasen Chancen ergaben, waren FC-Kapitän Miso Brecko & Co. im Abschluss zu ungenau oder scheiterten am glänzend aufgelegten Viktoria-Keeper Marcel Reisgies, der Schüsse von Bigalke und Eichner entschärfte.

Maierhofer mit dem Kopf und Bröker mit dem Fuß vergaben in aussichtsreicher Position. So sahen die 400 Zuschauer, darunter gut 50 mitgereiste aus Arnoldsweiler und Umgebung, wie sich der Tabellenzweite der Mittelrheinliga mit einem 0:0 in die Pause verabschiedete. Die Grün-Weißen, die sich größtenteils Urlaub genommen hatten, um einmal gegen die Profis spielen zu können, hielten auch in der zweiten Spielhälfte dagegen. Obwohl Stanislawski ein komplett neues Team aufbot, blieb es zum Verdruss des FC-Trainers lange beim Unentschieden.

Immer wieder vergab der FC gute Chancen. Stanislawski zürnte, zumal Dustin Tesch, Neuzugang der Viktoria aus Wesseling-Urfeld, die Chance zur Gästeführung hatte. Erst als auch Bernd Lennartz frische Spieler auf den Platz schickte und die Ordnung im Spiel der Viktoria etwas verloren ging, kam der Zweitligist zum „Tor des Tages“ durch Mikael Ishak nach Vorlage von Christian Clemens. Der eingewechselte Nico Stremlau im Tor der Viktoria war machtlos.

Für die Grün-Weißen vergab Mori Naoki die Chance zum Ausgleich. Auch wenn der Viktoria das gewünschte Tor nicht gelang, zollte Bernd Lennartz seinen Jungs Respekt. Viktoria-Vorsitzender Josef Möthrath hofft, das in Arnoldsweiler ausgefallene Spiel gegen den FC im Sommer nachholen zu können: „Zur Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes.“ Vielleicht auch auf Naturrasen, auf dem jetzt eine Schneeschicht die Austragung der Partie unmöglich gemacht hatte.

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