Arbeitslosigkeit im Kreis Düren steigt leicht an

Von: sj
Letzte Aktualisierung:
Arbeitsagentur
Die Zahl der Arbeitslosen in Düren ist leicht gesunken.

Kreis Düren. Die Zahl der Arbeitslosen im Agenturbezirk Aachen-Düren ist im Juni um zwei Prozent oder 928 Personen auf nunmehr 44.862 Menschen gesunken. Im Kreis Düren hingegen ging die Entwicklung in eine andere Richtung. Dort stieg die Zahl der arbeitslos gemeldeten Männer und Frauen leicht von 10.561 auf 10.629. Sie liegt deutlich über dem Vorjahreswert (9859).

Während im Juni der Bereich der von der Job-com des Kreises Düren betreuten Grundsicherung („Hartz IV“) zulegte – die Statistik weist einen Anstieg von 1,4 Prozent auf 7688 Menschen aus – sank die Zahl der von der Agentur betreuten Arbeitslosen im Kreisgebiet um 36 auf 2941. Während sich im Juni kreisweit 1802 Männer und Frauen arbeitslos meldeten, konnte in 1730 Fällen eine Arbeitsstelle vermittelt werden. „Im Juni setzte sich die Entspannung auf dem Arbeitsmarkt saisonüblich fort“, stellte Gabriele Hilger, die Leiterin der Arbeitsagentur Aachen-Düren, fest. Der regionale Arbeitsmarkt sei „grundlegend aufnahmefähig und robust“.

Der Blick auf die einzelnen Geschäftsstellenbereiche zeigt: In Düren stieg die Zahl der Arbeitslosen auf 8196. Das entspricht einer Quote von unverändert 8,2 Prozent. In Jülich waren 2433 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Das sind elf weniger als im Vormonat.

Die Quote liegt bei 6,8 Prozent (6,9 Prozent) im Vormonat. Landrat Wolfgang Spelthahn sieht für den jüngsten Anstieg der Zahl der Arbeitslosen aus dem Bereich der Job-com vor allem zwei Gründe: „Zum einen konnten die Arbeitslosen nicht im sonst üblichen Umfang von der Frühjahrsbelebung profitieren, zum anderen ist mit der Erhöhung der Arbeitslosengeld II-Regelsätze und der Berücksichtigung höherer Unterkunftskosten auch die Zahl der leistungsberechtigten Haushalte gewachsen, im Kreis Düren seit Jahresbeginn um 400. Alle über 15-Jährigen – Schüler ausgenommen –, die in Bedarfsgemeinschaften leben und entweder nicht oder wöchentlich weniger als 15 Stunden arbeiten, gelten seitdem automatisch als arbeitslos.“  

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