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Arbeiten an „Neuer Mitte” liegen im Zeitplan

Von: oha
Letzte Aktualisierung:
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Auf dem Baugelände für die „Neue Mitte” geht es weiter. Darüber freuen sich Bürgermeister Hermann Heuser und Investor Dirk Schlun sowie Marcel Martin und Achim Lückoff von RWE Power und Bauamtsleiter Peter Schmitz (von rechts) . Foto: Ottmar Hansen

Niederzier. Das Ziel bleibt fest im Visier: Im Herbst soll man in den Geschäften der „Neuen Mitte” einkaufen können. Nachdem die Kreisverwaltung Ende vergangener Woche eine Teilbaugenehmigung für das Projekt erteilt hatte, fiel am Montag vor Ort schon einmal der Startschuss für die Arbeiten am Gelände für das Einkaufszentrum. Einen Steinwurf entfernt sind die Bagger bereits dabei, das Areal für den Bau von 23 Wohnhäusern und den großen „Marktplatz” herzurichten.

Wie mehrfach berichtet, wird die „Neue Mitte” in drei Abschnitten entstehen. Einer davon ist das Einkaufszentrum, das in L-Form hoch gezogen wird. Edeka-Markt, „Penny”-Filiale, „DM”-Drogeriemarkt, „Takko”-Filiale und ein „Quick-Schuh”-Geschäft sind als Mieter vorgesehen.

„Die Gebäude sind vergeben”

„Ferner wird es ein Eiscafé und ein Restaurant in dem Komplex geben”, erläuterte Investor Dirk Schlun am Montag. Die Gebäude seien schon vergeben.

Der zweite Abschnitt wird aus einer kleinen „Siedlung” von rund 70 Wohnhäusern bestehen. Ende April wird die Erschließung abgeschlossen sein, die ersten 23 Häuser können ab Mai gebaut werden, 20 Grundstücke sind schon verkauft. In der zweiten Jahreshälfte werden dann weitere 20 bis 25 Häuser errichtet.

Im Herbst soll auch der große Platz hergerichtet werden, der bei schönem Wetter zum Verweilen einladen oder auch den Wochenmarkt aufnehmen soll. „Wir werden alles der Reihe nach erledigen, damit wir uns nicht ins Gehege kommen”, bat Marcel Martin vom beteiligten Unternehmen RWE Power um etwas Geduld. Im dritten und letzten Bauabschnitt soll dann das Versorgungszentrum mit Ärztehaus folgen.

Dass es zunächst nur eine Teilbaugenehmigung für das 35-Millionen-Euro-Projekt gegeben habe, liege daran, dass noch Fragen zu klären waren, so Bürgermeister Hermann Heuser. Nicht zuletzt ging es um den Schallschutz zur gegenüber liegenden Schule. „Die komplette Genehmigung erwarten wir jedoch in den nächsten Tagen.”

Bis dahin wird Schlun bereits „drei bis vier Baukolonnen” nach Niederzier entsandt haben. Erster Schritt ist, das tiefer liegende Gelände mit Schotter so anzufüllen, dass es auf die gleiche Höhe wie die angrenzende Straße kommt.
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