Anwohner sauer: An der Burgauer Allee wurde eine Linde angesägt

Von: bugi
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Die Sägespuren an der Linde i
Die Sägespuren an der Linde in der Burgauer Allee sind so tief, dass Manfred Vöge einen Schlüssel in den Baum stecken kann. Foto: B. Giesen

Düren. Deutlich mehr als 50 Jahre stehen die Linden in der Burgauer Allee - jetzt sorgen sich die Anwohner, dass Unbekannte etwas gegen die Bäume haben könnten: Ein Baum weist rundum Sägespuren auf.

Knapp 30 Bäume sind es, die der Straße zwischen Dechant-Bohnekamp- und Piusstraße den besonderen Alleen-Charakter verleihen. Am Wochenende nun hat Anwohner Manfred Vöge an einem Baum deutlich erkennbare Sägespuren festgestellt und die Grünen-Fraktionsvorsitzende Verena Schloemer alarmiert. Auch der Dürener Service-Betrieb war schon vor Ort, um den Schaden zu begutachten. Das auch, weil ein zweiter Baum vom DSB zu einem Grundstück hin gestutzt wurde. Verena Schloemer: „Auf unsere Nachfrage beim DSB erhielten wir die Auskunft, dass es viel Totholz in dem Baum gab. Komischerweise aber nur zur Grundstücksseite.”

An einen Dumme-Jungen-Streich glauben die Anwohner bei dem angesägten Baum deshalb nicht. Sie vermuten, dass jemand etwas gegen die Bäume haben könnte, zumal auch in anderen Bereichen schon einzelne Bäume entfernt und nicht ersetzt wurden. Verena Schloemer: „Das ist eine der wenigen, schönen Alleen in Düren, die unbedingt erhalten werden muss.”

Das sieht auch Sarah Fuchs-Hartung vom DSB nicht viel anders, widerspricht aber bei der Beschneidung des Baumes: „Wir haben einen normalen, fachgerechten Rückschnitt vorgenommen und das Totholz entfernt.” Bei dem angesägten Baum geht sie davon aus, dass der Baum nicht schwerwiegend beschädigt wurde. Fuchs-Hartung: „Wir haben den Vorfall dokumentiert und kontrollieren” - natürlich um zu sehen, wie er sich weiter entwickelt. Sollte es einen weiteren Zwischenfall geben, wäre eine Anzeige fällig. Denkbar ist übrigens, dass hier auch neue Bäume angepflanzt werden. An mehreren Stellen gibt es Lücken in der Allee. Fuchs-Hartung: „Da spricht eigentlich wirklich nichts dagegen.”

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