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Anker Teppichboden stattet Ministerium aus

Von: inla
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Anper Teppichboden: Die größte und älteste Teppichweberei Europas liegt in Birkesdorf. Foto: inla

Düren. Das Birkesdorfer Unternehmen Anker Teppichboden stattet den Neubau des Forschungsministeriums in Berlin mit Teppichen aus. Wie Erwin Landherr, der Kaufmännische Geschäftsführer, den „DN“ sagte, werden an der Spree 30.000 Quadratmeter hochwertige Ware verlegt.

Die Menge entspricht ungefähr vier Fußballplätzen. Das Ministerium wird nicht vom Staat gebaut, sondern von einem privaten Investor, der das Gebäude dann über Jahrzehnte an den Bund vermietet.

Der Auftrag wird in Düren abgearbeitet. Der Teppich wird an der Rur produziert. Der Deal in Berlin ist nicht der einzige größere Auftrag, den Anker derzeit in den Büchern hat: Das Familienunternehmen stattet zwei große Objekte in der Schweiz mit seiner Ware aus.

Zum einen ein Versicherungsgebäude, zum anderen ein Haus der schweizerischen Telekom. Auch dort geht es um 25.000 bis 30.000 Quadratmeter. „Wir sind relativ gut ausgelastet“, sagt Landherr. 2013 erwirtschaftete das Unternehmen „gegen den sonstigen Trend“ (Landherr) ein Plus von sechs Prozent und lag bei gut 50 Millionen Euro.

Zusammen beschäftigt Anker 320 Mitarbeiter, 280 in Düren, 40 in einem Zweigwerk bei Schevenhütte. Zuletzt hat Anker ein weiteres bekanntes Gebäude mit Teppichen ausgestattet: den neuen Landtag in Potsdam.

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