Düren - Angelika Milster: Vom Kuchen der Musik genascht

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Angelika Milster: Vom Kuchen der Musik genascht

Von: Sandra Kinkel
Letzte Aktualisierung:
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Sang ein außergewöhnliches Kirchenkonzert in Düren: Angelika Milster.

Düren. „Ich gebe seit zehn Jahren Kirchenkonzerte. Und werde seitdem immer wieder gefragt: Warum? Darauf sage ich nur: Warum nicht?” Angelika Milster schmunzelt und blickt ihr Publikum in der vollbesetzten Christuskirche in Düren an. Kein Platz ist mehr frei, etliche Fans der 58-Jährigen haben sich mit zusätzlichen Hockern versorgt, um dem Konzert der stimmgewaltigen Sängerin zuzuhören.

„Sie ist eine tolle Sängerin”, sagt Marianne Krämer, die sich gemeinsam mit ihrem Mann einen Platz ganz vorne gesichtert hat. „Und sie kann alles singen.” Alles ist ein weiter Begriff, aber die Bandbreite von Angelika Milsters Repertoire ist ohne Zweifel sehr groß.

Bei ihrem Konzert in der Christuskirche hat sie sowohl geistliche Lieder gesungen, als auch berühmten klassische Melodien und Musical-Hits, die Angelika Milster letztlich berühmt gemacht haben. Begleitet wurde die Künstlerin dabei von Jürgen Grimm an der Steinmeyer-Orgel.

Eröffnet wurde das Konzert mit einem gesungenen „Vater unser”, dem „Dank sei Dir, Herr” von Georg Friedrich Händel und dem „Ave Maria” von Johann Sebastian Bach.

„Ich bin nach 40 Jahren auf der Bühne”, so Angelika Milster, „immer noch auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Und sehr neugierig. Wenn ich das nicht mehr bin, muss ich aufhören zu arbeiten.” Sie wolle vielseitig bleiben, so die Künstlerin. „Der Kuchen der Musik ist so groß, ich möchte noch lange nicht aufhören, davon zu naschen.”

Nicht mit Applaus gespart

Dem Dürener Publikum war es mehr als recht, die Menschen in der Christuskirche genossen das Konzert sehr und sparten nicht mit Applaus. Sie tauchten mit einer sehr elegant gekleideten Angelika Milster in die italienische Romantik und freuten sich über „Caro mio ben” von Tommaso Giordani genauso wie über bekannte Opernarien und das „Agnus Dei” von Georges Bizet.

Und auch „Somewhere” aus der „West Side Story” und „Gold aus den Sternen” aus dem Musical „Mozart” fanden durchaus Anklang. Genau wie die kleinen Anekdötchen, mit denen Angelika Milster die Menschen zusätzlich unterhalten hat. „Das war ein tolles Konzert”, schwärmte Getrud Lippert aus Nideggen. „Hoffentlich kommt Frau Milster bald wieder mal in die Gegend.”
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