Kreis Düren - An Berufskollegs kann der Grundstein für eine Karriere gelegt werden

An Berufskollegs kann der Grundstein für eine Karriere gelegt werden

Von: fjs
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Bieten in den Berufskollegs im Kreis Düren eine breite Palette qualifizierter Berufsbildungsmöglichkeiten: Johanna Fischer (von links) und Britta Ellinghaus (Nelly-Pütz-Kolleg), Holger Foltz und Heike Scharzbauer (Berufskolleg Jülich), Erhard Kusch (Berufskolleg Technik), Dr. Jürgen Feldhoff und Dr. Reinhard Schilf (Kaufmännische Schulen) sowie Michael Reil (Jülich). Foto: Schröder

Kreis Düren. „Wir sind breit aufgestellt und bieten eine gute Alternative zur gymnasialen Oberstufe.“ Britta Ellinghaus, die Leiterin des Nelly-Pütz-Berufskollegs an der Zülpicher Straße in Düren, spricht für die vier Berufskollegs des Kreises, wenn sie sagt: „Wir bieten Zukunftschancen im Doppelpack“.

Denn an den Berufskollegs können junge Leute nicht nur einen beruflichen Abschluss erreichen; sie können auch die Allgemeine Hochschulreife erwerben. Und damit stehen ihnen sowohl Berufe als auch Studiengänge offen.

Wer in den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung, Technik und Erziehung oder Soziales den Grundstein für seine berufliche Karriere legen will, ist an den breit gefächerten Beruflichen Gymnasien im Kreis Düren gut aufgehoben. Das Angebot bietet umfangreiche Berufswahlmöglichkeiten. Und dazu noch die Allgemeine Hochschulreife, die nach zwölf oder 13 Jahren erworben werden kann.

Die Absolventen sind in der Regel um die 20 Jahre alt, bringen gute Voraussetzungen für Beruf oder Studium mit und können einschlägige Studiengänge verkürzen, bilanziert Britta Ellinghaus. Das erworbene Abitur berechtigt im Rahmen der Zulassungsvoraussetzungen der Universitäten zum Studium jedes Faches.

Nach der Klasse 9 (Gymnasium) oder 10 (Gymnasium, Real-, Gesamt- oder Hauptschule) können Schüler in eines der Beruflichen Gymnasien wechseln. Die Schulzeit beträgt hier mindestens drei Jahre, so dass mehr Lernzeit zur Verfügung steht. Als Vorteil sehen die Leiter der Berufskollegs den Unterricht im permanenten Klassenverband an, und am Berufskolleg Kaufmännische Schulen steht das Abitur noch nach dem alten System in Jahrgangsstufe 13 an.

„Das ist gar nicht so schlecht für die Reife der Persönlichkeit“, weiß der stellvertretende Schulleiter Dr. Reinhard Schilf. Am Nelly-Pütz-Kolleg kann mit dem Abitur der Abschluss als „Staatlich Geprüfte Erzieher/rin“ erworben werden, und ab Sommer wird als neues Angebot „Freizeitsportleiter/in mit der Allgemeinen Hochschulreife“ hinzukommen, das auf den Bereich Sport, Gesundheitsförderung und Pädagogik zugeschnitten ist. Im Anschluss an die Hochschulreife kann in Jülich auch der Abschluss „Staatlich geprüfter kaufmännischer Assistent“ erworben werden.

Das Berufskolleg Kaufmännische Schulen bietet neben der Allgemeinen Hochschulreife berufliche Kenntnisse mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung an. Der Abschluss: das Wirtschaftsabitur. „Wirtschaftsgymnasien wie unseres sind populär und erfolgreich“, sagt Dr. Reinhard Schilf. Am Berufskolleg für Technik liegen die Kompetenzschwerpunkte in den Bereichen Elektro- und Maschinenbautechnik und der gezielten Vorbereitung auf ein ingenieurwissenschaftliches Studium.

„Wir brauchen dringend Ingenieure“, ergänzt Schulleiter Erhard Kusch. Das Berufskolleg für Technik legt den Fokus auf wissenschaftlich-mathematische Fächer. Für alle Berufskollegs gilt: Die Profilfächer, also die, die den Schwerpunkt der Beruflichen Gymnasien ausmachen, beginnen erst in der Klasse11. Damit ist für alle Schüler der Unterrichtsstoff neu. „Die Karten werden neu gemischt“, wie Heike Schwarzbauer formuliert. Hilfreich für alle Entscheidungen der Schullaufbahn- und Berufswahl sind Beratungsgespräche. Die Beruflichen Gymnasien stellen sich in diesen Tagen vor.

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