Amnesty prangert Missstände an

Von: elfa
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Informiert über Menschenrechtsverletzungen in China: die Dürener Gruppe von Amnesty International. Foto: Elmar Farber

Düren. Bis zu seinem Umbau im Sommer 2008 war das verkommene, leer stehende Schaufenster direkt unter der Rathaustreppe nicht gerade ein optischer Anziehungspunkt. Das hat sich geändert.

Und wegen der positiven Resonanz auf das neu gestaltete Schaufenster entstand die Idee, die Schaufläche regelmäßig von Dürener Vereinen und Einrichtungen neu gestalten zu lassen.

Nachdem es im Karnevalsmonat Februar mit den Jecken der KG Löstige Ost-Dürener auch im Rathausschaufenster ausgelassen und bunt zuging, präsentiert die Dürener Gruppe von Amnesty International (ai) im März Informationen über Menschenrechtsverletzungen in China. Seit mehr als sieben Jahren setzt sich die Dürener ai-Gruppe beispielsweise für den inhaftierten chinesischen Gewerkschafter Li Wangyang ein. Über sein Schicksal ist trotz des Engagements unterschiedlicher Menschenrechtsorganisationen seit Jahren nichts bekannt.

„Das ist eine tolle Gelegenheit, die uns Stadt und Cityma hier anbieten”, sagt der Vorsitzende der Dürener ai-Gruppe, Frank Schnorrenberg. „Mit unserer Aktion wollen wir aber keinesfalls die Städtepartnerschaft zwischen Düren und Jinhua angreifen”, betont er.

Diese Partnerschaft sei wichtig, um den kulturellen und wirtschaftlichen Dialog und in Zuge dessen auch die Öffnung des Landes zu fördern. Dennoch dürfe man die Augen vor Menschenrechtsverletzungen und anderen Missständen nicht verschließen. „Wir das Bewusstsein in der Bevölkerung schärfen, dass nicht alles Gold ist, was in China glänzt”, so Schnorrenberg.

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