American Football: Höchst unglückliche Niederlage gegen die Kölner

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Düren. „Das kann nicht sein!” oder „Das haben wir noch nicht erlebt!” waren die meistgehörten Sätze nach dem Abpfiff der American-Football-Partie zwischen den Aachen Düren Demons und den Cologne Falcons.

Die Heimmannschaft um Trainer Alexander Schiefer dominierte das Spiel von Beginn an, verlor aber am Ende unglücklich und unverdient mit 0:2 gegen die Rivalen aus der Domstadt.

„Das Spiel haben wir im Griff gehabt”, so Demons-Vize-Präsident Frank Gunkel. „Wir hätten mindestens 25 Punkte machen müssen, waren aber in den entscheidenden Situationen nicht mehr Herr der Lage”. Bis kurz vor Halbzeit stand es bei bestem Wetter 0:0 zwischen den Teams, die an diesem Spieltag Platz 2 der Liga untereinander auspielten.

Folgenschwerer Patzer

Doch kurz vor dem Halbzeittee patzte die dämonische Defensive das erste und einzige Mal und ließ eine sogenannte Safety zu, welche den Kölnern die 2:0-Führung bescherte. In der Folge konnten die stark aufspielenden Männer aus der Euregio in den wichtigen Spielszenen nicht mehr punkten und verloren nach beinahe dreieinhalb Stunden die Partie mit einem denkwürdigen Ergebnis.

481 Zuschauer

„Das ist genauso verrückt, als wenn man im Fußball 0:20 verliert”, so Trainer Alexander Schiefer. „Schlimm ist, dass es der perfekte Football-Tag hätte sein können.” Bei allerbestem Wetter zählten die Demons exakt 481 Zuschauer auf der altehrwürdigen Westkampfbahn, wobei kein Zuschauer vor Abpfiff der Partie das Stadion ob der Spannung verließ.

Am 2. Juli steigt bereits das letzte Heimspiel der Saison an der Mariaweilerstraße. Dann empfangen die Demons zum vorläufig letzten Male auf der Sportanlage die Bonn Gamecocks - jenes Team, welches vor Wochenfrist noch klar geschlagen werden konnte. Vielleicht erleben die Fans dann den ersten Saisonsieg der Mannschaft auf heimischem Geläuf.
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