Rölsdorf - Alte Ziegelei Rölsdorf: Die Bagger rücken an

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Alte Ziegelei Rölsdorf: Die Bagger rücken an

Von: elfa
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Baggerschaufel statt Spaten: Der stellvertretende Bürgermeister Hubert Cremer ließ es sich nicht nehmen, den offiziellen Spatenstich am Neubaugebiet „Alte Ziegelei” in Rölsdorf mit großem Gerät zu tätigen. Foto: Elmar Farber

Rölsdorf. Mit dem offiziellen Spatenstich zur Erschließung des neuen Wohnbaugebiets „Alte Ziegelei” in Rölsdorf sind am Freitag die rund dreijährigen Vorbereitungs- und Planungsarbeiten abgeschlossen worden.

Bis zum kommenden September sollen sämtliche Kanäle, Hausanschluss- und Versorgungsleitungen, das angrenzende Regen-Sickerbecken sowie die Baustraße, die von der K27 kommend durch das Feld zum Baugebiet führt, installiert sein.

38.000 Quadratmeter

„Sobald dieser Vorstufenbau abgeschlossen ist, können die ersten Häuser im Baugebiet errichtet werden”, sagt Wilfried Schölch von der Grundstückseigentümerin und Erschließungsträgerin „Gebig Immobilien- und Projektentwicklungsgesellschaft” mit Sitz in Köln.

Das rund 38.000 Quadratmeter große Wohnbaugebiet umfasst neben einem großen Grünflächenanteil 28 Baugrundstücke mit einer durchschnittlichen Größe von 550 Quadratmetern. Dort sollen freistehende Einfamilienhäuser entstehen.

Etwa die Hälfte der Grundstücke sei bereits reserviert oder verkauft; die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro.

Für den langwierigen Prozess vom ausgeschriebenen Baugrundstück bis hin zum Spatenstich macht Wilfried Schölch „zahlreiche Gründe” verantwortlich. Insbesondere die Formalitäten samt Erstellung des Erschließungsvertrags mit der Stadt Düren und die Freigabe des ehemaligen Ziegeleigeländes durch die Untere Abfallbehörde hätten viel Zeit in Anspruch genommen, so Schölch.

Ob die Bedenken der vielen Anwohner, die damals mit einer Unterschriftenaktion gegen das geplante Baugebiet protestiert hatten, auch zur schleppenden Erschließung des Grundstücks geführt haben, wollte sich Schölch nicht äußern.

Das Planungs- und Bauverfahren sei den „ganz normalen Weg gegangen” und nun richte man den Blick nach vorne und nicht in die Vergangenheit, sagte er. Schölch rechnet damit, dass die hiesigen Handwerks- und Baubetriebe deutlich vom neuen Baugebiet profitieren werden: „Bei 28 möglichen Hauseinheiten kann mit Folgeinvestitionen von mindestens rund sechs Millionen Euro gerechnet werden.”
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