Alte Kennzeichen: Viele haben unterschrieben

Von: bel
Letzte Aktualisierung:
6780306.jpg
Drei der Initiatoren zur Wiedereinführung der alten Kennzeichen freuen sich, dass auch die Landtagsabgeordneten Rolf Seel (links, CDU) und Peter Münstermann (SPD) die Initiative unterstützen. Foto: B. Elberfeld

Heimbach/Monschau. Die Initiatoren zur Wiedereinführung der alten Kennzeichen MON und SLE, Bernd Gottschalk (Raffelsbrand), Berthold Rüttgers (Vossenack), Günter Virnich (Schmidt) und Hubertus Zander (Heimbach) waren in den vergangenen Wochen sehr rührig. Sie sammelten im großen Umfang Unterschriften.

Schon um die 50 Prozent der Haushalte um Vossenack und Schmidt haben mit ihrer Unterschrift bekundet, dass sie die alten Kennzeichen haben wollen. Für die Stadt Heimbach, für die noch keine Zahlen vorliegen, soll auf Wunsch wieder das alte Kennzeichen SLE (Schleiden) gelten, für Vossenack, Schmidt und umliegende Orte entsprechend das alte Kennzeichen MON des früheren Kreises Monschau. 1972 waren diese Orte im Zuge der kommunalen Neugliederung dem Kreis Düren zugeschlagen worden. Aber auch andere Bürger könnten sich diese Kennzeichen geben lassen.

Seit einiger Zeit fahren im Kreis Düren schon wieder Fahrzeuge mit dem alten Kennzeichen JÜL (Jülich) durch die Lande. Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer (CSU) hatte das Gesetz liberalisiert, so dass es für viele Regionen, die bei der kommunalen Neugliederung eine andere politische Heimat finden mussten, seit einigen Monaten wieder heißt: Wir können das alte Kennzeichen wiederbekommen.

Die Voraussetzung ist, dass das Bundesverkehrsministerium den Landrat des Kreises Düren ermächtigt, für seinen Kreis entsprechend zu handeln. Bisher haben außer den vielen Bürgern etliche Bürgermeister, Ortsvorsteher, die Bundestagsabgeordneten Dietmar Nietan (SPD) und Oliver Krischer (Grüne) sowie die Landtagsabgeordneten Gudrun Zentis (Grüne) und Ingola Schmitz (FDP) die Liste unterzeichnet. Auch Rolf Seel und Peter Münstermann unterstützen den Antrag.

Warum möchten viele Menschen wieder die alten Kennzeichen? Die Antworten waren recht einfach: Nostalgie, Identifikation mit einer Stadt, zu der man jahrzehntelang Beziehungen unterhielt und noch unterhält. Am Dienstag, 7. Januar 2014, werden die Listen eingesammelt und dem Bundesminister für Verkehr in Berlin zugeleitet. Entspricht dieser dem Antrag, kann Landrat Spelthahn die neuen Kennzeichen genehmigen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert